• Die beiden im Mai geborenen Luchse sind mittlerweile fast so groß wie die Elterntiere. Da beide Jungtiere potentiell für eine Auswilderung geeignet sind, ist der Bereich rund um das Luchsgehege weiter abgesperrt. Die Luchse sollen so mit möglichst geringem Menschenkontakt aufwachsen, damit sie später scheu genug sind. Zudem würden sie vor einer Auswilderung noch in das Koordinationsgehege im Oberwald umziehen, wo sie noch weniger menschlichen Kontakt hätten.

  • Die Weißnacken-Moorantilopen präsentieren sich auf der verschneiten Afrikasavannen-Anlage. Die Art gehört zur Gattung der Wasserböcke. Ihr Hauptverbreitungsgebiet liegt am Weißen Nil, seit den 1980er Jahren sind die Bestände dort jedoch durch Konkurrenz durch Weidetiere und Bejagung stark eingebrochen. Schätzungsweise leben heute nur noch circa 5.000 Tiere in dieser Region. Die Weltnaturschutzunion führt die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „stark gefährdet“.

  • Unser Albino-Bennett-Känguru Frank genießt die Wintersonne. Die Art ist sowohl in einigen Gebieten Australiens (in den Bundesstaaten Queensland und New South Wales) sowie auf Tasmanien ursprünglich heimisch. Gerade auf Tasmanien sind die Tiere an die kühleren Temperaturen gut angepasst.

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    In der modernen Zootierhaltung werden häufig verschiedene Arten in gemeinsamen Anlagen gepflegt. Neben mehr Attraktivität für die Zoogäste hat dies zudem große Vorteile für die Tiere selbst. Unterschiedliche Arten bedeuten nämlich meist auch eine besondere Interaktion. Bei dem Springtamarin und dem Lisztäffchen lässt sich das bestens beobachten, da sie sogar gegenseitige Fellpflege übernehmen.

  • Schnee-Eulen können ihre Augen nicht bewegen. Diesen starren Blick gleichen sie jedoch aus, indem sie ihren Kopf bis zu 270 Grad drehen können.

  • Winterliche Impressionen aus dem Zoo.

  • Das Südliche Kugelgürteltier wird aufgrund einer Beurteilung der Weltnaturschutzunion auf der IUCN Red List of Threatened Species als „potenziell gefährdet“ eingestuft. Lebensraumverlust und dessen Fragmentierung sind die größten Probleme der der Art. Zudem werden auch Tiere zur Gewinnung von Fleisch und zur Herstellung handwerklicher Artikel wie Körbchen oder Resonanzkörper für kleine Saiteninstrumente gefangen.

    Im Exotenhaus sind die Tiere manchmal auch tagsüber zu beobachten, obwohl sie hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv sind. Bei Gefahr können sich Kugelgürteltiere zu einer Kugel zusammenrollen, ihr Panzer ist dann selbst für größere Raubtiere kaum zu knacken.

  • Der Katta ist eine Primatenart aus der Gruppe der Lemuren und bewohnt ursprünglich die trockene Regionen im südwestlichen Madagaskar. Verlust des Lebensraums und Bejagung stellen die größten Bedrohungen für die Art dar. Die Weltnaturschutzunion schätzt, dass die Gesamtpopulation in der Natur über die vergangenen 24 Jahre um knapp ein Viertel zurückgegangen ist. Sie listet die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „stark gefährdet“. In Zoos wird die Art jedoch häufig gepflegt und auch gut vermehrt. Der Katta gilt als die bekannteste Lemurenart, und ist zu einem Symbol seiner Heimatinsel geworden.

  • Das leuchtende Gefieder der Kubaflamingos ist kaum zu übersehen. Nur einer sticht aus der Gruppe farblich heraus. Das im Juni geschlüpfte Jungtier wird sich erst nach und nach durch die Carotinoide in seinem Futter rosarot färben. Nach etwa drei bis vier Jahren hat sein Gefieder dann die leuchtende Färbung.

  • Wer den neuen Film „Elstners Reisen“ mit Frank Elstner und Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt im SWR Fernsehen verpasst hat, kann die Folge hier online sehen: https://www.ardmediathek.de/video/elstners-reisen/die-retter-der-tiersenioren/swr/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyODk4NDc

Ein Mann hält einen Hyazinth-Ara.

Herzlich willkommen im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe!

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe ist eine familienfreundliche, grüne Oase mitten in der Stadt. Diese lädt zum Verweilen, Entspannen und Tiere beobachten ein. Der Zoo ist jedoch viel mehr. Er steht für gelebten Artenschutz, Forschung und Bildung. Wir beteiligen uns an zahlreichen europäischen und internationalen Erhaltungszuchtprogrammen, schaffen somit Reservepopulationen in Menschenobhut für in der Natur teils hochbedrohte Tierarten. Zudem fördern wir über unsere Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe viele Projekte zum Erhalt der Biodiversität in den Ursprungsgebieten – vor unserer Haustüre und weltweit. Weiterlesen.

Prof. Dr. Matthias Reinschmidt, Zoodirektor

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Tierisch vielfältig: Unsere Erlebniswelten

Lebhafter Ara mit roten, gelben und blauen Federn, nach links gerichtet.
Erdmännchen auf dem Boden mit einem grünlichen Farbton und dem Wort „Zoo“ darüber.
Zwei Hirsche in einem grünen Wald mit dem darüber gelegten Text „Tierpark Oberwald“.

Unser Förderverein:

Zoofreunde Karlsruhe

Unser Förderverein unterstützt die Arbeit des Zoos auf vielfältige Weise. Ob mit einer  Tierpatenschaft oder der Mitgliedschaft im Verein – es gibt viele verschiedene Wege, für den Zoo, die Tiere, aber auch den Artenschutz tätig zu werden.

Grün-weißer stilisierter Lemur, der einen Stock hält und mit einem langen gestreiften Schwanz sitzt.

Grün und bunt: Unsere Pflanzenwelten

Wir leben Artenschutz!

In vielen Teilen der Welt ist das Zusammenspiel von Pflanzen, Tieren und Menschen in Schieflage geraten. Denn die fein verwobenen Abhängigkeiten in der Natur sind auf vielerlei Ebenen aus dem Lot geraten. Die Rolle als Verbündeter und Vermittler im Natur- und Artenschutz gewinnt angesichts Umweltzerstörung und schwindender … weiterlesen

Nahaufnahme eines Fasans mit roter Gesichtshaut und blauen Federn, beschriftet mit „Edwardsfasan“.

Hätten Sie es gewusst?

Ein stehender Elefant mit erhobenem Rüssel, isoliert auf weißem Hintergrund.
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Tiere

leben im Karlsruher Zoo.

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Kilogramm

wiegt die Asiatische Elefantenkuh Saida.

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Tierarten

leben im Karlsruher Zoo.

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Hektar

groß ist das Gelände des Zoologischen Stadtgartens.
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Euro

haben der Zoo und die Artenschutzstiftung 2024 in verschiedene Artenschutzprojekte investiert.

Der Zoo in Zahlen: Dass ein Elefant vier Beine hat und ein Flamingo nur zwei, ist weit bekannt. Aber es gibt noch viele weitere spannende Zahlen, die einen zum Staunen bringen. Welche Geschichten sich dahinter verstecken, lässt sich auf der folgenden Seite entdecken. …weiterlesen