• In Karlsruhe sind heute zwei junge Luchse aus dem Tiergarten Nürnberg angekommen. Sie leben in den kommenden Wochen in einem Koordinierungsgehege. Dort sollen sie auf eine mögliche Auswilderung vorbereitet werden. Dabei haben sie fast gar keinen Kontakt mit Menschen. Selbst Tierpfleger kommen nur kurz an das Gehege, um Futter auszulegen und Wasser aufzufüllen. Die beiden 2025 in Nürnberg geborenen Luchse (ein Kuder und eine Katze) könnten entweder in Deutschland oder in einem der anderen Bestandsstützungsprojekt in Europa ausgewildert werden.

  • Die Netzgiraffen hatten gestern und heute die Möglichkeit, den Nordteil der Afrikasavannen-Anlage zu erkunden. Auf dem Bereich sind normalerweise die Zebras untergebracht, diese sind dafür in den Stallungen geblieben. Das ist wichtig, da Giraffen sehr schreckhaft sind und sich zuerst daran gewöhnen sollen, dass sie diesen Teil mitnutzen können.

    Bislang zögern die Tiere jedoch noch. Nur Nike ist gestern mehrmals durch die offenen Tore gelaufen. Die Säbelantilopen haben den zusätzlichen Teil hingegen sofort angenommen. Erst, wenn die Giraffen dies auch problemlos machen, sollen sie dauerhaft mit den Zebras vergesellschaftet werden.

  • Nachwuchs bei den Weißkopf-Sakis im Exotenhaus: Das Muttertier trägt das Jungtier eng am Körper und sorgt so für Schutz und Nähe. Mit etwas Glück ist der kleine Neuankömmling bereits für Zoogäste zu entdecken.

    Weißkopf-Sakis gehören zu den Neuweltaffen und sind im nordöstlichen Südamerika beheimatet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst unter anderem Guyana, Surinam, Französisch-Guayana sowie Teile Venezuelas und Brasiliens. Sie leben in unterschiedlichen Waldlebensräumen – von tropischen Regenwäldern bis hin zu Gebirgswäldern.

    Im Zoo Karlsruhe stehen sie zugleich symbolisch für den Schutz ihrer natürlichen Ursprungsgebiete.

  • Anusha und Akar sind aktuell zusammen auf der Anlage. Außerhalb der Paarungszeit war eine Zusammenführung der Schneeleoparden bisher nicht erfolgreich. Da die Katze derzeit aber rollig ist, konnte der Kater zu ihr gelassen werden. Leider ist das Interesse von Akar an Anusha jedoch bisher eher gering, Paarungen konnten nicht beobachtet werden. Dafür ist das Zusammenlassen der Tiere völlig friedlich verlaufen.

    Schneeleoparden gehören zu den seltensten Großkatzen der Welt. Sie bewohnen in der Natur felsige und zerklüftete Bergregionen in bis zu 6000 Metern Höhe. Trotz Einrichtung von Schutzgebieten führt die Weltnaturschutzunion die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „gefährdet“. Wilderei […]

  • Der Beitrag über den Zoo Karlsruhe in der Landesschau Baden-Württemberg kommt diese Woche wegen Fasching nicht wie sonst üblich dienstags, sondern morgen, 18. Februar. Dabei geht es um eine Familie, die bei der Landesschau einen ganz besonderen Besuch im Zoo Karlsruhe gewonnen hat. Sie wurden persönlich von Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt durch das Exotenhaus geführt. Auch ein Besuch bei den Eisbären durfte nicht fehlen. Los geht’s morgen um 18.15 Uhr im SWR Fernsehen.

  • Weißnacken-Moorantilopen und Säbelantilopen dürfen heute den vorderen Teil der Afrikasavannen-Anlage erkunden, auf dem normalerweise die Zebras zu sehen sind. Die beiden Antilopen-Arten nutzen bisher zusammen mit den Giraffen die anderen Bereichen der Anlage. Langfristig sollen alle vier Arten miteinander vergesellschaftet werden und die gesamte Anlage zur Verfügung haben.

  • Kaum ein Papagei leuchtet so intensiv wie der Goldsittich. Ursprünglich lebt er südlich des Amazonas im Bundesstaat Pará im Norden Brasiliens. Straßenbau, der Tucuruí-Stausee und die fortschreitende Landnahme haben sein Verbreitungsgebiet stark verkleinert.

    Die Weltnaturschutzunion führt die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „gefährdet“. Die Europäische Zoovereinigung EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria koordiniert ein Zuchtbuch zur Sicherung der Reservepopulation. Im Zoo Karlsruhe steht der Goldsittich damit stellvertretend für den Schutz des brasilianischen Tiefland-Regenwalds. Zu sehen sind die Goldsittiche im Exotenhaus.

  • Auf den ersten Blick wirkt sie wie ein altes Blatt – doch wer genauer hinsieht, entdeckt ein kleines Reptil. Die Zackenerdschildkröte (Geoemyda spengleri) wird nur zehn bis 14 Zentimeter groß und fällt durch ihren markant gezackten Panzer auf. In den Wäldern Südostasiens (von mehreren chinesischen Provinzen bis nach Vietnam und Laos) lebt sie hervorragend getarnt am Boden.

    Die Art ernährt sich überwiegend von tierischer Kost wie Schnecken, Insekten, Würmern oder Spinnen, frisst gelegentlich aber auch etwas Fallobst. Ihr Verbreitungsgebiet ist klein, die Bestände ebenfalls. Lebensraumverlust und illegaler Handel haben dazu geführt, dass sie von der Weltnaturschuzunion auf der IUCN Red List of Threatened […]

  • Ein eindeutiges Signal, dass der Frühling nicht mehr weit weg ist: Beide Störche sind wieder bei uns eingetroffen. Im Herbst fliegen sie immer in den Süden und kommen im Februar zurück, um auf dem Dach der Verwaltung zu brüten.

  • „Wiederansiedlungsvorhaben im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle“: Aurel Heidelberg hält Vortrag

    Der Zoo Karlsruhe veranstaltet im Winterhalbjahr eine abwechslungsreiche Vortragsreihe zu interessanten Themen rund um Tiere, Umwelt- und Artenschutz. Aurel Heidelberg, zuständiger Projektleiter und Referent für die Ökoregion Kaukasus beim World Wide Fund For Nature (WWF), hält am kommenden Donnerstag, 19. Februar, einen Vortrag zum Thema: „Wiederansiedlungsvorhaben im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle“.

    Der WWF setzt zusammen mit seinen lokalen, nationalen und internationalen Partnern seit mehr als 30 Jahren im Kaukasus ökoregionale Naturschutzmaßnahmen um. Schwerpunkte liegen hierbei auf der Ausweitung eines grenzübergreifenden Naturschutzgebiets und dessen Vernetzung durch Wildtierkorridore, nachhaltige Nutzung von […]

Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt mit einem Hyazinth-Ara

Herzlich willkommen im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe!

Der Zoologische Stadtgarten Karlsruhe ist eine familienfreundliche, grüne Oase mitten in der Stadt. Diese lädt zum Verweilen, Entspannen und Tiere beobachten ein. Der Zoo ist jedoch viel mehr. Er steht für gelebten Artenschutz, Forschung und Bildung. Wir beteiligen uns an zahlreichen europäischen und internationalen Erhaltungszuchtprogrammen, schaffen somit Reservepopulationen in Menschenobhut für in der Natur teils hochbedrohte Tierarten. Zudem fördern wir über unsere Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe viele Projekte zum Erhalt der Biodiversität in den Ursprungsgebieten – vor unserer Haustüre und weltweit. Weiterlesen.

Prof. Dr. Matthias Reinschmidt, Zoodirektor

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Tierisch vielfältig: Unsere Erlebniswelten

Lebhafter Ara mit roten, gelben und blauen Federn, nach links gerichtet.
Erdmännchen auf dem Boden mit einem grünlichen Farbton und dem Wort „Zoo“ darüber.
Zwei Hirsche in einem grünen Wald mit dem darüber gelegten Text „Tierpark Oberwald“.

Unser Förderverein:

Zoofreunde Karlsruhe

Unser Förderverein unterstützt die Arbeit des Zoos auf vielfältige Weise. Ob mit einer  Tierpatenschaft oder der Mitgliedschaft im Verein – es gibt viele verschiedene Wege, für den Zoo, die Tiere, aber auch den Artenschutz tätig zu werden.

Grün-weißer stilisierter Lemur, der einen Stock hält und mit einem langen gestreiften Schwanz sitzt.

Wir leben Artenschutz!

In vielen Teilen der Welt ist das Zusammenspiel von Pflanzen, Tieren und Menschen in Schieflage geraten. Denn die fein verwobenen Abhängigkeiten in der Natur sind auf vielerlei Ebenen aus dem Lot geraten. Die Rolle als Verbündeter und Vermittler im Natur- und Artenschutz gewinnt angesichts Umweltzerstörung und schwindender … weiterlesen

Nahaufnahme eines Vietnamfasans mit roter Gesichtshaut und blauen Federn.
Logo-Artenschutzstiftung

Hätten Sie es gewusst?

Ein stehender Elefant mit erhobenem Rüssel, isoliert auf weißem Hintergrund.
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Tiere

leben im Karlsruher Zoo.

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Kilogramm

wiegt die Asiatische Elefantenkuh Saida.

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Tierarten

leben im Karlsruher Zoo.

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Hektar

groß ist das Gelände des Zoologischen Stadtgartens.
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Euro

haben der Zoo und die Artenschutzstiftung 2024 in verschiedene Artenschutzprojekte investiert.

Der Zoo in Zahlen: Dass ein Elefant vier Beine hat und ein Flamingo nur zwei, ist weit bekannt. Aber es gibt noch viele weitere spannende Zahlen, die einen zum Staunen bringen. Welche Geschichten sich dahinter verstecken, lässt sich auf der folgenden Seite entdecken. …weiterlesen