• Unsere drei Roten Pandas absolvieren regelmäßig ein Medical Training mit den Tierpflegern. Auf Zuruf kommen die Tiere aus dem Baum, folgen Signalen zu verschiedenen Stellen ihrer Anlage und lassen sich an unterschiedlichen Körperregionen berühren. Zudem gehen sie auf die Waage, in ihre Schlafhöhle und direkt wieder heraus sowie in eine Transportkiste.

    Das Training erleichtert regelmäßige Gesundheitskontrollen und hilft dabei, mögliche Veränderungen frühzeitig zu erkennen. Einfache tierärztliche Untersuchungen können auf diese Weise ohne Narkose vorgenommen werden. Auch notwendige Behandlungen oder ein Transport lassen sich so vorbereiten und mit möglichst wenig Stress durchführen.

    Alle Übungen sind freiwillig und erfolgen ausschließlich durch positive Bestärkung. Zeigen die Roten […]

  • Netzgiraffen verlieren in der Natur immer mehr Lebensraum. Heute kommen sie vor allem im Norden und Nordosten Kenias vor. Kleine, isolierte Bestände gibt es vermutlich noch im Süden Äthiopiens und Somalias.

    Die Weltnaturschutzunion IUCN ging in ihrer 2018 veröffentlichten Bewertung von weniger als 16.000 Netzgiraffen in der Natur aus. Innerhalb von drei Jahrzehnten war ihr Bestand demnach um rund 56 Prozent zurückgegangen. Neuere Zahlen geben vorsichtig Anlass zur Hoffnung: Der Bericht „State of Giraffe 2025“ schätzt den Bestand auf rund 20.900 Tiere. Damit hat er sich in den vergangenen Jahren positiv entwickelt, liegt jedoch weiterhin etwa 42 Prozent unter dem Schätzwert von 1995.

    Die […]

  • Das spätsommerliche Wetter lockt derzeit nicht nur viele Menschen nach draußen. Auch unsere Erdmännchen genießen die warmen Sonnenstrahlen und sind häufig auf ihrer Außenanlage zu beobachten. Dabei nehmen sie gerne die für sie typische aufrechte Haltung ein.

    Diese erklärt zugleich einen Teil ihres deutschen Namens: Auf den Hinterbeinen stehend machen die Tiere im wahrsten Sinne des Wortes „Männchen“. Der erste Teil des Namens verweist auf ihre unterirdischen Baue. Dort verbringen Erdmännchen die Nacht und finden Schutz vor Hitze und Feinden.

  • Die Gondoletta-Saison geht ins Finale. Noch bis einschließlich Sonntag fahren die kleinen Boote über den Stadtgarten- und den Schwanensee. Das schöne Wetter bietet noch einmal die Gelegenheit für eine halbe oder ganze Runde.

    Fahrkarten gibt es online über unsere Homepage unter www.zoo-karlsruhe.de. Ab Montag verabschiedet sich die Gondoletta in die Winterpause. Die neue Saison beginnt zu Ostern.

  • Schneeleoparden sind Meister des Verbergens. Auch unsere beiden Tiere sind in den naturnah gestalteten Außenbereichen häufig nur mit etwas Geduld zu entdecken. Sie nutzen unterschiedliche Anlagenteile, da sie sich nicht miteinander verstehen, und können sich jederzeit in ihre jeweiligen Innenbereiche zurückziehen. Auf dem Foto ist Akar zu sehen. In den Hochgebirgen Zentralasiens bleiben Schneeleoparden ebenfalls meist unsichtbar.

    Wie viele Tiere dort noch leben, lässt sich in den unzugänglichen Bergregionen nur schwer ermitteln. Nach Schätzung der Weltnaturschutzunion IUCN leben nur rund 3.000 geschlechtsreife Schneeleoparden in einem Verbreitungsgebiet von etwa zwei Millionen Quadratkilometern. Dieses erstreckt sich über zwölf Staaten und ist fast sechsmal so groß […]

  • Das am Montag geborene Alpaka entwickelt sich gut und ist bereits sehr neugierig. Das Tierpflege-Team hat dem kleinen Hengst den Namen Oskar gegeben.

  • 100.000 Besuche im Tierpark Oberwald: Technische Zählung zeigt deutlich höhere Nutzung als angenommen

    Der Tierpark Oberwald zählt seit Jahresbeginn bereits 100.000 Besuche. Damit liegt die Zahl schon jetzt bei mehr als dem Dreifachen des früheren Schätzwerts von rund 30.000 Besuchen pro Jahr. „100.000 Besuche innerhalb der ersten neun Monate übertreffen unsere Erwartungen deutlich“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt. „Bei sehr warmem Wetter liegen die Besuchszahlen im Zoologischen Stadtgarten erfahrungsgemäß unter denen von Jahren mit moderateren Temperaturen. Gleichzeitig zeigt sich, dass der Tierpark Oberwald auch an Hitzetagen stark genutzt wird. Das freut uns sehr.“

    Als Dependance des Zoos mitten im Wald besitzt der Tierpark auch […]

  • Wer den Beitrag in der Landesschau Baden-Württemberg über die Plumploris bei uns und das Artenschutzprojekt von Plumploris e.V. in Bangladesch verpasst hat, kann den Film hier online sehen: www.ardmediathek.de?

  • Mit dem heutigen Umzug endet die Haltung der Humboldtpinguine im Zoo Karlsruhe. Die verbliebenen 13 Tiere haben Karlsruhe verlassen und ziehen ebenfalls in den Zoo Leipzig um. Dort leben sie künftig gemeinsam mit den bereits im August umgezogenen 17 Tieren von uns und weiteren Humboldtpinguinen aus anderen Zoos im inzwischen eröffneten Bereich Feuerland.

    In Karlsruhe beginnt nun direkt der Umbau der bisherigen Pinguinanlage. Bereits in wenigen Wochen sollen dort die Zwergotter einziehen. Die Anlage wird dafür an die Bedürfnisse der kleinen Raubtiere angepasst.

    Zwergotter-Weibchen Tabea lebt nach dem Tod des fast 16 Jahre alten Männchens Torben derzeit allein. Bald soll wieder ein Männchen nach […]

  • In der Landesschau Baden-Württemberg gibt es heute wieder eine Geschichte über den Zoo Karlsruhe. Im Beitrag geht es diesmal um den achtjährigen Emil, der an seinem Geburtstag 300 Euro für den Artenschutz gesammelt hat. Das Geld hat er persönlich an Marcel Stawinoga, auch bekannt als Der Zoolotse, übergeben. Der Zoo Karlsruhe hält nicht nur selbst zwei Plumplori-Arten. Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe finanziert bereits seit 2021 eine Plumplori-Auffang- und Auswilderungsstation in Bangladesch. Diese wird von Plumploris e.V. getragen, ein Verein der sich dem Schutz dieser Gattung verschrieben hat und seinen Sitz im Zoo Dortmund hat. Marcel Stawinoga ist Gründer und Vorsitzender des […]

  • Faultiermännchen Piorun aus dem ZOO Łódź ist heute Nachmittag bei uns angekommen. Das etwa drei Jahre alte Tier trägt einen Namen, der auf Deutsch „Blitz“ bedeutet – ein durchaus passender Kontrast zur gemächlichen Lebensweise eines Faultiers.

    Da alle erforderlichen tiermedizinischen Untersuchungen bereits in Łódź erfolgt waren, war in Karlsruhe keine Quarantäne notwendig. Piorun konnte deshalb direkt in die Anlage im Exotenhaus einziehen. Das dort tief schlafende Weibchen Brooke wachte bei seiner Ankunft auf und nahm das neue Männchen sofort genau in Augenschein. Das erste Kennenlernen verlief ruhig und ohne jegliche Aggressionen.

    Nachdem Faultiermännchen Sid Ende August wegen Nierenversagens eingeschläfert werden musste, sollte Brooke nicht […]

  • Erst wenige Stunden alt und schon neugierig auf seine Umgebung ist unser kleiner Alpaka-Hengst, der heute Mittag zur Welt gekommen ist. Ettenia und Joschka sind die Elterntiere. Gemeinsam mit Ettenia und der gesamten Gruppe ist das Jungtier bereits auf der Außenanlage unterwegs. Dort können Zoogäste den jüngsten Nachwuchs derzeit gut beobachten.