Bergwelt Himalaya
Die Himalayaregion ist bekannt für ihre außergewöhnliche Tierwelt, deren Bedrohung immer weiter zunimmt. Typische Vertreter dieser Region sind die Roten Pandas, die sich meist in den hohen Bäumen aufhalten. Die Schneeleoparden hingegen bewegen sich lautlos durch die Anlage und sind durch ihre Fellfärbung zwischen den Steinen gut getarnt.
02.09.
Schneeziege Naira ging es zunehmend schlechter. Deshalb wurde sie von unserem Zootierarzt zur Behandlung aus dem Tierpark Oberwald in den Zoo gebracht und in Narkose gelegt. Nachdem Teile ihres extrem dichten Rückenfells abrasiert worden waren, kamen offene, von Fliegenmaden befallene Stellen zum Vorschein.
Die Wunden wurden entsprechend versorgt und Naira intensiv behandelt. Inzwischen geht es ihr deutlich besser. Derzeit erholt sie sich in einem Stall bei der Afrikasavanne. Bis sie in den Tierpark Oberwald zurückkehren kann, werden jedoch noch einige Tage vergehen.
02.09.
Wer den Bericht über den Zoo Karlsruhe in der Landesschau Baden-Württemberg verpasst hat, kann den Film hier online sehen: www.ardmediathek.de?
01.09.
Die Gondolettas sind bereits wieder in Betrieb. Das Gartenbauamt konnte die gestern umgestürzte Trauerweide auch mithilfe eines Schwerlastkrans bis heute Mittag vollständig zerlegen und abtransportieren. Damit waren die aufwendigen Arbeiten deutlich schneller abgeschlossen als zunächst erwartet.
Die gesamte Trauerweide wird im Sinne der Nachhaltigkeit weiterverwendet. Frische Äste und Laub dienen zahlreichen Tieren als Futter, große Mengen davon erhalten unsere Elefanten. Teile des Stamms werden zur Strukturierung von Tiergehegen eingesetzt.
01.09.
In der Landesschau Baden-Württemberg gibt es heute wieder einen Beitrag über den Zoo Karlsruhe zu sehen. Diesmal geht es um den Naturraum Zoo und die Blutentnahme bei den Elefanten. Los geht’s um 17.59 Uhr im SWR Fernsehen.
31.08.
Unser Zweifingerfaultier Sid musste eingeschläfert werden. Der Gesundheitszustand des Männchens hatte sich in den vergangenen Wochen deutlich verschlechtert. Da es sich zunehmend am Boden aufhielt, was für Faultiere völlig untypisch ist, nahmen unsere Zootierärzte Sid zur stationären Behandlung in der Quarantäne auf.
Bei einer Untersuchung unter Narkose wurden erhöhte Nierenwerte festgestellt. Sid wurde daraufhin mehr als eine Woche lang intensiv behandelt. Eine erneute Kontrolle zeigte jedoch eine weitere deutliche Verschlechterung der Werte. Da von einem Nierenversagen auszugehen war, entschieden unsere Zootierärzte, das Tier einzuschläfern und ihm weiteres Leiden zu ersparen. Eine pathologische Untersuchung soll nun genaueren Aufschluss über die Ursache geben.
Sid wurde im […]
31.08.
Die Gondoletta muss vorerst außer Betrieb bleiben. In der vergangenen Nacht ist eine jahrzehntealte Trauerweide nördlich der Seebühne nahe der Platanenallee umgestürzt. Der Baum, der zuvor keine erkennbaren Anzeichen einer Schädigung gezeigt hatte, liegt teilweise in der Fahrrinne der Gondoletta.
Bevor die Trauerweide vom Gartenbauamt geborgen werden kann, müssen zunächst die angrenzenden Platanen so weit freigeschnitten werden, dass an dieser Stelle ein großer Lastenkran eingesetzt werden kann. Daher wird es einige Tage dauern, bis die Gondoletta wieder fahren kann.
Das Holz wird anschließend möglichst vollständig weiterverwendet. Äste und Zweige dienen als Futter für unsere Tiere, größere Äste und der Stamm werden für die Gestaltung […]
30.08.
Die große Zuchtgruppe der Zwergflamingos besteht aktuell aus 91 Tieren. Sie bewohnen eine Anlage im Dickhäuterhaus und nutzen bei gutem Wetter aber auch die zugehörige Außenanlage ausgiebig.
Zwergflamingos haben in der Natur zwar derzeit noch einen relativ guten Bestand an Individuen. Dennoch führt die Weltnaturschutzunion die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „potenziell gefährdet“. Der Populationen werden als Folge von Lebensraumzerstörung deutlich kleiner. Zwergflamingos kommen in einigen Gebieten Afrikas und Asiens vor, wo sie mit ihrem spezialisierten Lamellenschnabel Algen und Krebstiere aus dem Wasser filtern können. Sie sind regional jedoch auf ein paar wenige Salzseen beschränkt: Daher kann […]
29.08.
Die Europäischen Sumpfschildkröten wärmen sich in ihrem Biotop vor dem Dickhäuterhaus immer wieder auf den Ästen, Steinen und Wurzeln in der Sonne auf. Sie sind wie alle Reptilien wechselwarme Tiere, die ihre Körpertemperatur so weit wie möglich durch das eigene Verhalten regulieren. Wird es ihnen zu warm, kühlen sie sich im Wasser wieder ab.
Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige Schildkrötenart, die natürlicherweise in Deutschland vorkommt, allerdings sehr selten. Früher war sie auch bei uns in der Region heimisch, wurde vom Menschen hier jedoch völlig ausgerottet. Die häufig an Seen und Tümpeln zu entdeckenden Schmuckschildkröten kommen dagegen aus Nordamerika, sind hier ausgesetzt […]
28.08.
Cornelia von Loga, Staatssekretärin im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa, ist heute für einen Informationsaustausch zu Besuch bei Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt und dem stellvertretenden Zoodirektor Steffen Karcher. Themen waren unter anderem die Entwicklung des Zoos zum internationalen Artenschutzzentrum sowie die europäische Zusammenarbeit zwischen den Zoos. Im Anschluss an das Gespräch gab es noch eine Tour durch den Zoo.
28.08.
Die Rio-Pescado-Harlekinkröten sind eine Besonderheit. Von der Weltnaturschutzunion wird die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species nicht nur als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft, sie galt bereits als ausgestorben, bis einzelne Tiere im Jahr 2010 wiederentdeckt wurden.
2023 gelang bei uns erstmals in einem europäischen Zoo die Nachzucht der hochgefährdeten Art. Sie wird mittlerweile im Rahmen von Citizen Conservation, einem Netzwerk aus Zoos, wissenschaftlichen Einrichtungen und privaten Haltungen, an mehreren Standorten erfolgreich gehalten und weitervermehrt. Damit ist es gelungen, von wenigen ebenfalls aus einer Zuchtstation in Ecuador importierten Tieren eine rasch wachsende Reservepopulation aufzubauen.




