Bergwelt Himalaya
Die Himalayaregion ist bekannt für ihre außergewöhnliche Tierwelt, deren Bedrohung immer weiter zunimmt. Typische Vertreter dieser Region sind die Roten Pandas, die sich meist in den hohen Bäumen aufhalten. Die Schneeleoparden hingegen bewegen sich lautlos durch die Anlage und sind durch ihre Fellfärbung zwischen den Steinen gut getarnt.
24.09.
Wir werden immer wieder gefragt, weshalb die Tamanduas so selten zu sehen sind. Ganz einfach. Sie sind hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv. Zwar kommen sie auch am Nachmittag ab und an aus ihren Schlafhöhlen, so richtig rund geht es aber erst nach Einbruch der Dunkelheit. Mit unseren Spezialkameras haben wir ein bisschen nächtliche Aktivität aufgezeichnet und zusammengeschnitten.
23.09.
Internationale Zusammenarbeit für den Schutz von Papageien
Erfolgreicher Artenschutz braucht Fachwissen, verlässliche Partner und internationale Zusammenarbeit. Eine Delegation der Thai Aviculture Industry Group (TAVIG) war im Zoo Karlsruhe zu Gast, um den Grundstein für eine künftige Kooperation bei der Haltung und Zucht bedrohter Papageien zu legen.
Im Mittelpunkt steht die geplante Überlassung von Palmkakadus der Unterart Probosciger aterrimus stenolophus an den Zoo Karlsruhe. Eine entsprechende Vereinbarung wurde bei dem Treffen im Exotenhaus unterzeichnet. Damit soll die verantwortungsvoll koordinierte Erhaltungszucht dieser besonderen Papageien weiter gestärkt werden. Die Zusammenarbeit knüpft an den internationalen fachlichen Austausch bei der International Aviculture Industries Conference 2025 in Thailand an.
Papageien bilden […]
23.09.
Der lange Hals lässt es kaum vermuten, doch Giraffen besitzen nur sieben Halswirbel. Das sind genauso viele wie beim Menschen und den meisten anderen Säugetieren. Die einzelnen Wirbel sind bei ihnen jedoch stark verlängert und bilden den charakteristischen Hals.
Weibliche Giraffen können bis zu 4,5 Meter hoch werden und mehr als 800 Kilogramm wiegen. Bullen erreichen sogar eine Höhe von bis zu sechs Metern. Ihre Körpergröße verschafft den Tieren einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Pflanzenfressern: Sie gelangen auch an besonders hoch gelegene Zweige und Blätter.
Unsere Netzgiraffen gehören zu den markantesten Unterarten der Giraffe. In der Natur sind ihre Bestände in den vergangenen Jahrzehnten […]
22.09.
Wer die Sendung im KiKA über die Auswilderung des bei uns geborenen Luchs‘ Nero verpasst hat, kann den Film auch online sehen. In der Version in der Mediathek gibt es zudem ein längeres Ende, bei dem dann auch die tatsächliche Auswilderung gezeigt wird. www.zdf.de
22.09.
Heute gibt es ausnahmsweise keinen Film in der Landesschau Baden-Württemberg über den Zoo Karlsruhe. Dafür läuft um 19.25 Uhr auf KiKA der Film „Mission Luchs – zurück in die Wildnis“ aus der Reihe PUR+ mit Moderator Eric Mayer. Dabei geht es um den bei uns geborenen Luchs Nero, der erst vor wenigen Wochen im Schwarzwald ausgewildert wurde. Definitiv nicht nur für die junge Generation interessant zu sehen.
21.09.
Schneeleoparden sind perfekt an das Leben in den felsigen und zerklüfteten Bergregionen Zentralasiens angepasst. In ihrem natürlichen Lebensraum, zu dem auch der Himalaya und angrenzende Gebirgsregionen gehören, sind sie in Höhen von bis zu 6.000 Metern anzutreffen.
Im Zoo Karlsruhe leben die Schneeleoparden in einer großzügigen, naturnahen Anlage am Fuß des Lauterbergs. Hanglage und steiniger Untergrund orientieren sich an ihrem ursprünglichen Lebensraum. Ihr gemustertes Fell bietet dabei auch zwischen Felsen und Geröll eine hervorragende Tarnung.
Wer Glück hat, entdeckt die Schneeleoparden nicht nur gut getarnt in der Anlage, sondern vielleicht auch einmal ganz nah an der Einsichtsscheibe entlang des Besucherwegs. Auch dort haben sie […]
21.09.
Das Gartenbauamt lädt am kommenden Sonntag, 27. September, zu einer Führung durch den Japangarten im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Führung selbst ist kostenfrei, es ist jedoch eine Eintrittskarte erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Der Japangarten zählt zu den ältesten Anlagen dieser Art in Deutschland. Seine ereignisreiche Entwicklungsgeschichte wird anhand verschiedener original japanischer Ausstattungselemente im Garten beleuchtet. Eine weitere Besonderheit ist der alte und vielfältige japanische Gehölzbestand, der vielfach auf Gastgeschenke japanischer Besucherdelegationen an die Stadt Karlsruhe zurückgeht.
Horst Schmidt leitet die Führung. Als ehemaliger Gartenbauamtsdirektor und Autor des 2014 erschienenen Buchs „Der […]
20.09.
Die auffällige Federkrone macht den Grauhals-Kronenkranich unverwechselbar. Sie besteht aus steifen, goldgelben Federn, die strahlenförmig vom Hinterkopf abstehen. Seinen deutschen Namen verdankt der Vogel hingegen dem überwiegend hellgrauen Gefieder an Hals und Körper. Der rote Kehllappen und die weißen Wangen bilden dazu einen markanten Kontrast.
Grauhals-Kronenkraniche leben in Feuchtgebieten, Graslandschaften und landwirtschaftlich genutzten Gebieten im östlichen und südlichen Afrika. Bei der Nahrungssuche stampfen sie mit den Füßen auf den Boden und scheuchen dadurch Insekten und andere Kleintiere auf. Daneben ernähren sie sich unter anderem von Samen und weiteren Pflanzenteilen.
Eine Besonderheit unterscheidet Kronenkraniche von allen anderen Kranichen: Mit ihrer langen Hinterzehe können sie Äste […]
19.09.
Gemeinsam für Mexikos bedrohte Hochlandkärpflinge
Artenschutz endet nicht bei bekannten und beliebten Tierarten. Die Hochlandkärpflinge Zentralmexikos kennen hierzulande nur wenige Menschen, viele ihrer Arten sind jedoch stark bedroht. Mit Plan G widmet sich ein internationales Netzwerk dem Schutz dieser besonderen Fischgruppe. Michael Köck, Freshwater Conservation Manager im Haus des Meeres Zoo Wien und Vorsitzender von Plan G, war jetzt gemeinsam mit drei mexikanischen Projektpartnern bei uns zu Gast.
Im Backstagebereich des Exotenhauses informierten sich die Gäste über die Zucht des Flitterkärpflings Ameca splendens. Anschließend stellten sie Plan G vor Kuratoren, Tierpflegern und Teilnehmern des Freiwilligen Ökologischen Jahres vor.
Plan G ist ein auf zehn Jahre […]
19.09.
Unsere Zwergseidenäffchen sind im Geäst und auf der Felsrückwand ihrer Anlage im Exotenhaus nicht immer sofort zu entdecken. Die tagaktiven Tiere bewegen sich flink durch die Äste und finden mit ihren krallenartigen Nägeln selbst an senkrechten Stämmen sicheren Halt.
Gemeinsam mit ihrer Schwesterart, dem Weißbauch-Zwergseidenäffchen, gelten sie als die kleinsten Vertreter der Affen. Ihre Kopf-Rumpf-Länge beträgt nur etwa 12 bis 16 Zentimeter. Mit kaum mehr als 100 Gramm wiegen ausgewachsene Zwergseidenäffchen ungefähr so viel wie eine Tafel Schokolade. Der Schwanz ist deutlich länger als der Körper, kann jedoch nicht zum Greifen eingesetzt werden.
In ihrer Heimat im westlichen Amazonasbecken verlieren Zwergseidenäffchen durch die Zerstörung […]




