Bergwelt Himalaya
Die Himalayaregion ist bekannt für ihre außergewöhnliche Tierwelt, deren Bedrohung immer weiter zunimmt. Typische Vertreter dieser Region sind die Roten Pandas, die sich meist in den hohen Bäumen aufhalten. Die Schneeleoparden hingegen bewegen sich lautlos durch die Anlage und sind durch ihre Fellfärbung zwischen den Steinen gut getarnt.
12.08.
Asiatische Elefanten sind nach Afrikanischen Elefanten die zweitgrößten Landsäugetiere der Erde. Laut der Weltnaturschutzunion ist die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species gelten sie als „gefährdet“. Zu den größten Bedrohungen zählen der Verlust ihres Lebensraums und Konflikte mit dem Menschen. Hinzu kommt die Wilderei: Vor allem Bullen werden wegen ihrer Stoßzähne gejagt. Das Elfenbein ist auf illegalen Märkten nach wie vor begehrt und trägt dazu bei, dass die Bestände weiter zurückgehen.
Über die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe unterstützen wir gleich zwei In-situ-Projekte, also Schutzmaßnahmen in den ursprünglichen Verbreitungsgebieten der Tiere. In Myanmar werden außerhalb von Dörfern Futterflächen für Elefanten angelegt, während […]
12.08.
Wer den Beitrag in der Landesschau Baden-Württemberg über den Zoo Karlsruhe verpasst hat, kann den Film hier online sehen: www.ardmediathek.de
11.08.
Bei der Fütterung unserer Schneeleoparden steht nicht nur die Menge des Fleisches im Mittelpunkt, sondern auch dessen Zusammensetzung und die Art der Darreichung. Deshalb bekommen die Großkatzen neben reinem Muskelfleisch regelmäßig ganze Futtertiere oder größere Teile davon. Knochen, Sehnen, Haut, Fell oder Federn und Innereien gehören zur natürlichen Nahrung eines Beutegreifers. Sie liefern unterschiedliche Nährstoffe, beschäftigen Zähne und Kiefer und sorgen dafür, dass die Tiere ihr Futter aufwendig bearbeiten müssen. Eine dauerhafte Ernährung ausschließlich mit Muskelfleisch wäre dagegen nicht ausgewogen.
Auch der Weg zum Futter darf ruhig anspruchsvoll sein. Wird es beispielsweise hoch aufgehängt, müssen sich die Schneeleoparden strecken, springen, klettern und mit […]
11.08.
In der Landesschau Baden-Württemberg gibt es heute wieder einen Beitrag über den Zoo Karlsruhe zu sehen. Diesmal geht es um den Umzug der Tiefland-Pakas in die alte Luchsanlage und darum, wie gut die Eisbären mit der Hitze umgehen. Außerdem besucht Felix Reinschmidt, der Sohn unseres Zoodirektors Dr. Matthias Reinschmidt, mit einer Kindergruppe die Erdmännchen. Los geht’s um 17.59 Uhr im SWR Fernsehen.
10.08.
Bei Erdmännchen ist der Name durchaus Programm. Sie leben in selbst gegrabenen, weit verzweigten Bauen und suchen mit ihren kräftigen Vorderpfoten in der Erde nach Nahrung. Der zweite Teil des Namens bezieht sich auf ihre aufrechte, beinahe menschlich wirkende Haltung.
Meist übernimmt ein Tier den Wachdienst, während die übrigen Gruppenmitglieder nach Nahrung suchen oder sich um die Jungtiere kümmern. Auf den Hinterbeinen stehend und möglichst von einem erhöhten Platz aus behält der Wächter die Umgebung im Blick. Entdeckt er eine mögliche Gefahr, warnt er die Gruppe mit speziellen Rufen. Bei dieser Aufgabe wechseln sich die Tiere ab.
Trotz ihres possierlichen Aussehens gehören Erdmännchen […]
09.08.
Bei einer kommentierten Fütterung haben unsere Eisbären einen Wisentkopf erhalten. Das Wisent hatte sich bei einem Gerangel mit anderen Tieren seiner Gruppe ein Horn herausgerissen. Diese schwere Verletzung hätte langes Leiden bedeutet, an dessen Ende das Tier sehr wahrscheinlich gestorben wäre. Um ihm dies zu ersparen, wurde es vor Ort fachgerecht geschossen und anschließend zerlegt.
Die verschiedenen Teile wurden an die Raubtiere im Zoo verfüttert. Der Kopf war für die meisten von ihnen jedoch zu groß und deshalb besonders gut für die Eisbären geeignet. Sie werden sich voraussichtlich zwei bis drei Tage intensiv damit beschäftigen und große Teile des Kopfes fressen. Dabei setzen […]
09.08.
Zwischen Moos, Wurzeln und feuchtem Substrat führt der Vietnamesische Krokodilmolch (Tylototriton vietnamensis) ein Leben im Verborgenen. Tagsüber zeigt er sich nur selten, denn die Tiere sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Diese zurückgezogene Lebensweise schützt sie vor Fressfeinden und hilft ihnen, die für Amphibien lebenswichtige Feuchtigkeit zu bewahren.
So verborgen der Krokodilmolch lebt, so ernst ist seine Bedrohung. Die Weltnaturschutzunion IUCN führt die Art als „stark gefährdet“. Sie kommt nur in wenigen, voneinander getrennten Waldgebieten im Norden Vietnams vor. Abholzung und die Umwandlung der Wälder in landwirtschaftliche Flächen lassen ihren Lebensraum immer weiter schrumpfen. Zusätzlich werden die Tiere für die traditionelle Medizin und den […]
08.08.
Eine rund 200 Kilogramm schwere Eisbombe hat Nuka und MiKa ausgiebig beschäftigt. In dem großen Eisblock waren Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch eingefroren. Um an das Futter zu gelangen, mussten unsere beiden Eisbären ihre kräftigen Tatzen, Krallen und Zähne einsetzen und dabei einiges an Ausdauer beweisen.
Eisbären sind Lauerjäger. In der Natur warten sie oft lange an den Atemlöchern von Robben, ohne dass jede Jagd erfolgreich ist. Deshalb ist es wichtig, dass sie auch im Zoo nicht immer unmittelbar an ihr Futter gelangen. Solche Aufgaben fördern natürliche Verhaltensweisen und beschäftigen die Tiere körperlich und geistig. Eisbomben gibt es bei uns in unregelmäßigen Abständen, […]
08.08.
Um längere Anstehzeiten an der Kasse zu vermeiden, empfiehlt es sich, Eintrittskarten online zu erwerben und dann ohne große Wartezeiten direkt in die Anlage zu kommen. Tickets gibt es auf unserer Homepage unter www.zoo-karlsruhe.de. Dort sind die Tages-Tickets auch etwas günstiger als an der Kasse.




