Bergwelt Himalaya
Die Himalayaregion ist bekannt für ihre außergewöhnliche Tierwelt, deren Bedrohung immer weiter zunimmt. Typische Vertreter dieser Region sind die Roten Pandas, die sich meist in den hohen Bäumen aufhalten. Die Schneeleoparden hingegen bewegen sich lautlos durch die Anlage und sind durch ihre Fellfärbung zwischen den Steinen gut getarnt.
22.09.
Heute gibt es ausnahmsweise keinen Film in der Landesschau Baden-Württemberg über den Zoo Karlsruhe. Dafür läuft um 19.25 Uhr auf KiKA der Film „Mission Luchs – zurück in die Wildnis“ aus der Reihe PUR+ mit Moderator Eric Mayer. Dabei geht es um den bei uns geborenen Luchs Nero, der erst vor wenigen Wochen im Schwarzwald ausgewildert wurde. Definitiv nicht nur für die junge Generation interessant zu sehen.
21.09.
Schneeleoparden sind perfekt an das Leben in den felsigen und zerklüfteten Bergregionen Zentralasiens angepasst. In ihrem natürlichen Lebensraum, zu dem auch der Himalaya und angrenzende Gebirgsregionen gehören, sind sie in Höhen von bis zu 6.000 Metern anzutreffen.
Im Zoo Karlsruhe leben die Schneeleoparden in einer großzügigen, naturnahen Anlage am Fuß des Lauterbergs. Hanglage und steiniger Untergrund orientieren sich an ihrem ursprünglichen Lebensraum. Ihr gemustertes Fell bietet dabei auch zwischen Felsen und Geröll eine hervorragende Tarnung.
Wer Glück hat, entdeckt die Schneeleoparden nicht nur gut getarnt in der Anlage, sondern vielleicht auch einmal ganz nah an der Einsichtsscheibe entlang des Besucherwegs. Auch dort haben sie […]
21.09.
Das Gartenbauamt lädt am kommenden Sonntag, 27. September, zu einer Führung durch den Japangarten im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Führung selbst ist kostenfrei, es ist jedoch eine Eintrittskarte erforderlich. Eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig.
Der Japangarten zählt zu den ältesten Anlagen dieser Art in Deutschland. Seine ereignisreiche Entwicklungsgeschichte wird anhand verschiedener original japanischer Ausstattungselemente im Garten beleuchtet. Eine weitere Besonderheit ist der alte und vielfältige japanische Gehölzbestand, der vielfach auf Gastgeschenke japanischer Besucherdelegationen an die Stadt Karlsruhe zurückgeht.
Horst Schmidt leitet die Führung. Als ehemaliger Gartenbauamtsdirektor und Autor des 2014 erschienenen Buchs „Der […]
20.09.
Die auffällige Federkrone macht den Grauhals-Kronenkranich unverwechselbar. Sie besteht aus steifen, goldgelben Federn, die strahlenförmig vom Hinterkopf abstehen. Seinen deutschen Namen verdankt der Vogel hingegen dem überwiegend hellgrauen Gefieder an Hals und Körper. Der rote Kehllappen und die weißen Wangen bilden dazu einen markanten Kontrast.
Grauhals-Kronenkraniche leben in Feuchtgebieten, Graslandschaften und landwirtschaftlich genutzten Gebieten im östlichen und südlichen Afrika. Bei der Nahrungssuche stampfen sie mit den Füßen auf den Boden und scheuchen dadurch Insekten und andere Kleintiere auf. Daneben ernähren sie sich unter anderem von Samen und weiteren Pflanzenteilen.
Eine Besonderheit unterscheidet Kronenkraniche von allen anderen Kranichen: Mit ihrer langen Hinterzehe können sie Äste […]
19.09.
Gemeinsam für Mexikos bedrohte Hochlandkärpflinge
Artenschutz endet nicht bei bekannten und beliebten Tierarten. Die Hochlandkärpflinge Zentralmexikos kennen hierzulande nur wenige Menschen, viele ihrer Arten sind jedoch stark bedroht. Mit Plan G widmet sich ein internationales Netzwerk dem Schutz dieser besonderen Fischgruppe. Michael Köck, Freshwater Conservation Manager im Haus des Meeres Zoo Wien und Vorsitzender von Plan G, war jetzt gemeinsam mit drei mexikanischen Projektpartnern bei uns zu Gast.
Im Backstagebereich des Exotenhauses informierten sich die Gäste über die Zucht des Flitterkärpflings Ameca splendens. Anschließend stellten sie Plan G vor Kuratoren, Tierpflegern und Teilnehmern des Freiwilligen Ökologischen Jahres vor.
Plan G ist ein auf zehn Jahre […]
19.09.
Unsere Zwergseidenäffchen sind im Geäst und auf der Felsrückwand ihrer Anlage im Exotenhaus nicht immer sofort zu entdecken. Die tagaktiven Tiere bewegen sich flink durch die Äste und finden mit ihren krallenartigen Nägeln selbst an senkrechten Stämmen sicheren Halt.
Gemeinsam mit ihrer Schwesterart, dem Weißbauch-Zwergseidenäffchen, gelten sie als die kleinsten Vertreter der Affen. Ihre Kopf-Rumpf-Länge beträgt nur etwa 12 bis 16 Zentimeter. Mit kaum mehr als 100 Gramm wiegen ausgewachsene Zwergseidenäffchen ungefähr so viel wie eine Tafel Schokolade. Der Schwanz ist deutlich länger als der Körper, kann jedoch nicht zum Greifen eingesetzt werden.
In ihrer Heimat im westlichen Amazonasbecken verlieren Zwergseidenäffchen durch die Zerstörung […]
18.09.
Der wissenschaftliche Name des Inkakakadus erzählt eine gut belegte Geschichte. Das Artepitheton leadbeateri erinnert an Benjamin Leadbeater, einen Londoner Ornithologen, Präparator und Naturalienhändler. Über seine Handlung gelangten Tierpräparate und Vogelbälge an Museen und Wissenschaftler. Leadbeater überließ dem Zoologen Nicholas Aylward Vigors auch das Exemplar, anhand dessen dieser die Art 1831 erstmals wissenschaftlich beschrieb.
Woher der deutsche Trivialname Inkakakadu stammt, lässt sich dagegen nicht eindeutig nachvollziehen. Vermutlich nimmt er Bezug auf die auffällige Federhaube, die an historische Darstellungen des Kopfschmucks der Inka erinnert. Belegt ist diese Erklärung jedoch nicht. Einen natürlichen Bezug zu Südamerika hat die Art nicht.
Ihre ursprüngliche Heimat liegt in den trockenen […]
17.09.
Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt hat uns diese Videobotschaft vom 11. Internationalen Papageien-Kongress aus dem Loro Parque zugeschickt.
17.09.
Vier neue Auszubildende und sechs junge Menschen im Freiwilligen Ökologischen Jahr verstärken seit Anfang September den Zoo Karlsruhe. Die vier Auszubildenden erlernen den Beruf des Zootierpflegers. Die Einsatzbereiche der FÖJler reichen von der Tierpflege über Bau und Technik bis hin zu Artenschutz und Veterinärmedizin.
Im Rahmen der heutigen Mitarbeiterversammlung wurden die zehn neuen Kollegen nun auch offiziell begrüßt. Der stellvertretende Zoodirektor Steffen Karcher hieß sie im Namen des gesamten Teams willkommen und überreichte ein kleines Präsent. Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der die Begrüßung normalerweise persönlich übernimmt, konnte nicht dabei sein, da er derzeit am Internationalen Papageienkongress auf Teneriffa teilnimmt.
Wir freuen uns sehr über […]
17.09.
Bei unseren Persischen Kropfgazellen leben aktuell vier Jungtiere aus diesem Jahr, drei Weibchen und ein Bock. Sie wurden von den jeweiligen Muttertieren selbst großgezogen. Damit setzt sich die erfolgreiche Zucht dieser in europäischen Zoos selten gehaltenen Unterart in Karlsruhe fort.
Die Persische Kropfgazelle ist die Nominatform der Kropfgazelle, also die Unterart, auf der die wissenschaftliche Beschreibung der Art beruht. Neben Karlsruhe wird sie nur in sechs weiteren Einrichtungen in der Europäischen Union gehalten. Das Europäische Erhaltungszuchtprogramm der EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria wird vom Zoo Karlsruhe geleitet. Kuratorin Claudia Vollhardt koordiniert die Haltung und Zucht, um eine genetisch vielfältige […]




