Bergwelt Himalaya
Die Himalayaregion ist bekannt für ihre außergewöhnliche Tierwelt, deren Bedrohung immer weiter zunimmt. Typische Vertreter dieser Region sind die Roten Pandas, die sich meist in den hohen Bäumen aufhalten. Die Schneeleoparden hingegen bewegen sich lautlos durch die Anlage und sind durch ihre Fellfärbung zwischen den Steinen gut getarnt.
10.08.
Bei Erdmännchen ist der Name durchaus Programm. Sie leben in selbst gegrabenen, weit verzweigten Bauen und suchen mit ihren kräftigen Vorderpfoten in der Erde nach Nahrung. Der zweite Teil des Namens bezieht sich auf ihre aufrechte, beinahe menschlich wirkende Haltung.
Meist übernimmt ein Tier den Wachdienst, während die übrigen Gruppenmitglieder nach Nahrung suchen oder sich um die Jungtiere kümmern. Auf den Hinterbeinen stehend und möglichst von einem erhöhten Platz aus behält der Wächter die Umgebung im Blick. Entdeckt er eine mögliche Gefahr, warnt er die Gruppe mit speziellen Rufen. Bei dieser Aufgabe wechseln sich die Tiere ab.
Trotz ihres possierlichen Aussehens gehören Erdmännchen […]
09.08.
Bei einer kommentierten Fütterung haben unsere Eisbären einen Wisentkopf erhalten. Das Wisent hatte sich bei einem Gerangel mit anderen Tieren seiner Gruppe ein Horn herausgerissen. Diese schwere Verletzung hätte langes Leiden bedeutet, an dessen Ende das Tier sehr wahrscheinlich gestorben wäre. Um ihm dies zu ersparen, wurde es vor Ort fachgerecht geschossen und anschließend zerlegt.
Die verschiedenen Teile wurden an die Raubtiere im Zoo verfüttert. Der Kopf war für die meisten von ihnen jedoch zu groß und deshalb besonders gut für die Eisbären geeignet. Sie werden sich voraussichtlich zwei bis drei Tage intensiv damit beschäftigen und große Teile des Kopfes fressen. Dabei setzen […]
09.08.
Zwischen Moos, Wurzeln und feuchtem Substrat führt der Vietnamesische Krokodilmolch (Tylototriton vietnamensis) ein Leben im Verborgenen. Tagsüber zeigt er sich nur selten, denn die Tiere sind überwiegend dämmerungs- und nachtaktiv. Diese zurückgezogene Lebensweise schützt sie vor Fressfeinden und hilft ihnen, die für Amphibien lebenswichtige Feuchtigkeit zu bewahren.
So verborgen der Krokodilmolch lebt, so ernst ist seine Bedrohung. Die Weltnaturschutzunion IUCN führt die Art als „stark gefährdet“. Sie kommt nur in wenigen, voneinander getrennten Waldgebieten im Norden Vietnams vor. Abholzung und die Umwandlung der Wälder in landwirtschaftliche Flächen lassen ihren Lebensraum immer weiter schrumpfen. Zusätzlich werden die Tiere für die traditionelle Medizin und den […]
08.08.
Eine rund 200 Kilogramm schwere Eisbombe hat Nuka und MiKa ausgiebig beschäftigt. In dem großen Eisblock waren Obst, Gemüse, Fleisch und Fisch eingefroren. Um an das Futter zu gelangen, mussten unsere beiden Eisbären ihre kräftigen Tatzen, Krallen und Zähne einsetzen und dabei einiges an Ausdauer beweisen.
Eisbären sind Lauerjäger. In der Natur warten sie oft lange an den Atemlöchern von Robben, ohne dass jede Jagd erfolgreich ist. Deshalb ist es wichtig, dass sie auch im Zoo nicht immer unmittelbar an ihr Futter gelangen. Solche Aufgaben fördern natürliche Verhaltensweisen und beschäftigen die Tiere körperlich und geistig. Eisbomben gibt es bei uns in unregelmäßigen Abständen, […]
08.08.
Um längere Anstehzeiten an der Kasse zu vermeiden, empfiehlt es sich, Eintrittskarten online zu erwerben und dann ohne große Wartezeiten direkt in die Anlage zu kommen. Tickets gibt es auf unserer Homepage unter www.zoo-karlsruhe.de. Dort sind die Tages-Tickets auch etwas günstiger als an der Kasse.
07.08.
Unser Rosengarten zeigt sich derzeit von seiner besonders farbenfrohen Seite. Rund 15.000 Rosen aus etwa 130 Sorten sorgen mit ganz unterschiedlichen Blütenformen, Farben und Düften für immer neue Eindrücke.
Ob für einen entspannten Spaziergang, eine kleine Pause oder als wunderschönes Fotomotiv – ein Abstecher in diesen traditionsreichen Teil des Zoologischen Stadtgartens lohnt sich.
07.08.
Zootierarzt Dr. Marco Roller besucht derzeit das Wiederansiedlungszentrum Alibi in der Torgai-Steppe in Kasachstan. Dort werden Przewalski-Pferde aus europäischen Erhaltungszuchten auf ein selbstständiges Leben in ihrem ursprünglichen Lebensraum vorbereitet. Roller ist als Kurator zugleich für den Tierpark Oberwald zuständig, wo der Zoo Karlsruhe die Art hält und züchtet. Der Besuch ermöglicht einen unmittelbaren Einblick in die Arbeit vor Ort und den fachlichen Austausch mit den beteiligten Artenschützern, Tierärzten und Wissenschaftlern.
Das 2017 gegründete Zentrum verfügt über eine Fläche von rund 210 Hektar. Nach ihrer Ankunft verbringen die Pferde zunächst längere Zeit in Eingewöhnungsgehegen, werden tiermedizinisch betreut und können sich an das Klima sowie […]
06.08.
Zahlreiche Kinder haben heute die Seebühne mit Leben gefüllt und mit großer Freude, Kreativität und Ausdauer Beschäftigungsmaterial für unsere Tiere gebastelt. Aus Pappe, Papierrollen und weiteren einfachen Materialien sind spannende Gebilde entstanden, die in den kommenden Wochen vom Tierpflege-Team mit Leckereien bestückt und nach und nach an die Tiere verteilt werden. Zum Abschluss erhielten alle Kinder eine Urkunde für ihre Teilnahme.
Herzlichen Dank an die jungen Bastler für die tollen Ergebnisse und an Jennifer Gekeler für die Vorbereitung und Begleitung der Aktion!
06.08.
Mit ihren großen Augen scheint die Zackenerdschildkröte ihre Umgebung ganz genau im Blick zu haben. Tatsächlich kann sie beide Augen unabhängig voneinander bewegen und so ihr Umfeld nach Nahrung absuchen. Entdeckt sie ein Beutetier, richtet sie dagegen beide Augen gleichzeitig auf ihr Ziel. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem Schnecken, Insekten, Würmer und Spinnen, gelegentlich frisst sie aber auch Fallobst.
Der markant gezackte und bis zu 14 Zentimeter lange Panzer ähnelt einem alten Laubblatt. Zwischen dem herabgefallenen Laub der feuchten Wälder Südostasiens ist die kleine Schildkröte dadurch hervorragend getarnt. Oft verharrt sie dort über längere Zeit nahezu regungslos.
Lebensraumverlust und illegaler Handel haben die […]
05.08.
Ein Teil unserer Humboldtpinguine hat Karlsruhe heute verlassen. 17 Tiere sind gemeinsam in den Zoo Leipzig umgezogen. Dort sollen sie im neuen Lebensbereich Feuerland ein Zuhause finden. Die kurz vor der Eröffnung stehende Wasserwelt ist für Humboldtpinguine, Seelöwen und verschiedene Seevögel vorgesehen. Eine Wellenanlage und ein begehbarer Unterwassertunnel sollen künftig besondere Einblicke in das Leben der Tiere über und unter Wasser ermöglichen.
Der Umzug ist zugleich der Beginn eines schrittweisen Abschieds von den Humboldtpinguinen im Zoo Karlsruhe. Auch die übrigen Tiere unserer Gruppe sollen mittelfristig nach Leipzig wechseln. Damit wird ihre Haltung bei uns enden, während wir uns künftig auf die Magellanpinguine konzentrieren.
Nach […]




