Bergwelt Himalaya
Die Himalayaregion ist bekannt für ihre außergewöhnliche Tierwelt, deren Bedrohung immer weiter zunimmt. Typische Vertreter dieser Region sind die Roten Pandas, die sich meist in den hohen Bäumen aufhalten. Die Schneeleoparden hingegen bewegen sich lautlos durch die Anlage und sind durch ihre Fellfärbung zwischen den Steinen gut getarnt.
07.09.
Wer unsere Roten Pandas entdecken möchte, sollte den Blick nach oben richten. Häufig halten sich die Tiere hoch oben in den Bäumen auf. Im dichten Laub sind sie besonders gut verborgen. Genaues Hinsehen lohnt sich also.
Der Rote Panda wird auch Kleiner Panda, Feuerfuchs oder Katzenbär genannt. Seine ursprüngliche Heimat liegt im östlichen Himalaya und im Südwesten Chinas. Obwohl er sich hauptsächlich von Bambus ernährt, gehört er zur Ordnung der Raubtiere. Diese Nahrungsvorliebe hat er mit dem Großen Panda gemeinsam. Näher miteinander verwandt sind die beiden Arten jedoch nicht.
Die Weltnaturschutzunion führt den Roten Panda auf der IUCN Red List of Threatened Species als […]
07.09.
Königspythons kommen mit erstaunlich unterschiedlichen Lebensräumen zurecht. In ihrer ursprünglichen Heimat in West- und Zentralafrika bewohnen sie Savannen und Grasland ebenso wie Buschlandschaften und lichte Wälder. Selbst in landwirtschaftlich veränderten Gebieten können sie leben. Als Verstecke nutzen die überwiegend am Boden lebenden Schlangen häufig verlassene Tierbauten. Unsere Königspythons sind in einem großen Terrarium im Raubtierhaus zu finden.
Lange galt die Art als ungefährdet. Mittlerweile führt sie die Weltnaturschutzunion auf der IUCN Red List of Threatened Species als „potenziell gefährdet“. Vor allem in Teilen Westafrikas gehen die Bestände zurück. In großer Zahl werden Königspythons für den internationalen Haustierhandel gefangen, außerdem werden sie regional als […]
06.09.
Die Ohren unserer Asiatischen Elefanten dienen nicht nur dem Hören. Sie sind von zahlreichen Blutgefäßen durchzogen und spielen deshalb auch bei der Regulierung der Körpertemperatur eine wichtige Rolle. Beim Wedeln strömt Luft an der dünnen Haut entlang, sodass Wärme über das Blut abgegeben werden kann.
Afrikanische Elefanten haben deutlich größere Ohren, während die Haltung und Bewegung der Ohren bei beiden Arten Teil ihrer ausgeprägten Körpersprache ist.
Im Zoo Karlsruhe leben die drei Elefantenkühe Saida, Jenny und Indra. Auch bei ihnen lässt sich gut beobachten, wie sie ihre Ohren einsetzen, wenn sie interagieren.
05.09.
Das Verhalten zwischen Nuka und MiKa beginnt sich bereits zu verändern. Noch verbringen beide zwar viel Zeit miteinander, der Kontakt ist jedoch nicht mehr ganz so intensiv. Nuka setzt ihrem Jungtier zunehmend Grenzen, vertreibt es bislang aber noch nicht.
MiKa nimmt längst das normale Futter auf, wird von Nuka gelegentlich jedoch noch gesäugt. Auch in der Natur kann dies bis zu einem Alter von etwa zwei Jahren vorkommen. Diese zusätzliche Versorgung dürfte nun nach und nach enden. Im Alter von etwa zwei bis drei Jahren werden junge Eisbären schließlich vom Muttertier vertrieben und leben fortan selbstständig.
Wann MiKa in einen anderen Zoo umziehen wird, […]
05.09.
Um längere Anstehzeiten an der Kasse zu vermeiden, empfiehlt es sich, Eintrittskarten online zu erwerben und dann ohne große Wartezeiten direkt in die Anlage zu kommen. Tickets gibt es auf unserer Homepage unter www.zoo-karlsruhe.de. Dort sind die Tages-Tickets auch etwas günstiger als an der Kasse.
04.09.
Artenschutztag: Interessante Infos und viele Mitmachangebote
40 Institutionen und Vereine beteiligen sich am 13. September im Zoo
Im Zoo Karlsruhe steht am Sonntag, 13. September, der ganze Tag im Zeichen des Artenschutzes. Über das gesamte Gelände verteilt präsentieren 40 Institutionen und Vereine interessante Informationen und Mitmachangebote. Der Artenschutztag wird bereits zum zehnten Mal ausgerichtet.
„Artenschutz ist die Grundlage unserer Arbeit. Am Artenschutztag machen wir sichtbar, wie breit dieses Engagement aufgestellt ist – vom Schutz heimischer Arten bis zu Projekten in anderen Teilen der Welt. Gleichzeitig geben wir zahlreichen Institutionen und Vereinen die Möglichkeit, ihre Arbeit vorzustellen und mit unseren Zoogästen ins Gespräch zu kommen“, erläutert […]
04.09.
Das Federkleid der Magellanpinguine ist hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Ihre kurzen, dicht stehenden und dachziegelartig angeordneten Federn bilden eine nahezu geschlossene Oberfläche. Beim Putzen verteilen die Tiere ein öliges Sekret aus der Bürzeldrüse auf ihrem Gefieder und machen es dadurch wasserabweisend.
Zwischen den Federn bleibt eine isolierende Luftschicht erhalten, die gemeinsam mit einer Fettschicht unter der Haut vor dem Auskühlen schützt. Einmal im Jahr erneuern Magellanpinguine während der Mauser ihr gesamtes Federkleid. In dieser Zeit können sie nicht ins Wasser und müssen von ihren zuvor angelegten Fettreserven leben.
Magellanpinguine sind in europäischen Zoos nur selten zu sehen. Neben dem Zoo Karlsruhe […]
03.09.
Das Exotenhaus ist am morgigen Freitag, 4. September, bis zur Mittagszeit wegen Arbeiten an der Dachkonstruktion geschlossen. Sobald diese beendet sind, können Zoogäste das Haus wieder besuchen.
03.09.
Benny lässt sich auf dem Bild eine Karotte schmecken. Das passt zum überwiegend pflanzlichen Speiseplan von Schimpansen, die dennoch keine reinen Pflanzenfresser sind. In der Natur fressen sie vor allem Früchte, daneben Blätter, Samen, Nüsse, Blüten, Rinde oder Pflanzenmark. Auch Insekten, Eier und Honig gehören zu ihrer Nahrung. Mit Stöcken angeln Schimpansen beispielsweise Termiten aus ihren Bauten oder gelangen an andere schwer erreichbare Futterquellen.
Doch zum natürlichen Ernährungsverhalten gehören auch Jagd und das Töten anderer Tiere. Schimpansen erbeuten Vögel und kleinere Säugetiere, darunter andere Affenarten. Teilweise gehen sie dabei gemeinsam vor. In einigen Fällen wurden in der Natur sogar das Töten und anschließende […]
02.09.
Schneeziege Naira ging es zunehmend schlechter. Deshalb wurde sie von unserem Zootierarzt zur Behandlung aus dem Tierpark Oberwald in den Zoo gebracht und in Narkose gelegt. Nachdem Teile ihres extrem dichten Rückenfells abrasiert worden waren, kamen offene, von Fliegenmaden befallene Stellen zum Vorschein.
Die Wunden wurden entsprechend versorgt und Naira intensiv behandelt. Inzwischen geht es ihr deutlich besser. Derzeit erholt sie sich in einem Stall bei der Afrikasavanne. Bis sie in den Tierpark Oberwald zurückkehren kann, werden jedoch noch einige Tage vergehen.




