20.02.
Bei den Kattas leben neuerdings Köhlerschildkröten in der Anlage. Sozusagen als „Untermieter“ sind die drei Reptilien eingezogen. Die ursprünglich im tropischen Südamerika lebende Landschildkrötenart kann bis zu 50 Zentimeter groß und mehr als 20 Kilogramm schwer werden.
19.02.
Wer den Beitrag in der Landesschau Baden-Württemberg über den Zoo Karlsruhe gestern verpasst hat, kann den Film hier online sehen: https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-baden-wuerttemberg/exklusive-fuehrung-im-karlsruher-zoo/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMDE0Mzc
19.02.
Heute Vortrag im Exotenhaus: „Wiederansiedlung im Kaukasus: Wisent und Kropfgazelle“
Aurel Heidelberg, Projektleiter und Referent für die Ökoregion Kaukasus beim World Wide Fund For Nature (WWF), wird am heutigen Donnerstag, 19. Februar, über das Thema „Wiederansiedlung im Kaukasus am Beispiel Wisent und Kropfgazelle“ sprechen.
Der WWF arbeitet seit über 30 Jahren mit lokalen, nationalen und internationalen Partnern daran, im Kaukasus ökoregionale Naturschutzmaßnahmen umzusetzen. Dabei liegt der Fokus auf der Ausweitung eines grenzübergreifenden Naturschutzgebiets und dessen Vernetzung durch Wildtierkorridore, nachhaltige Nutzung von Ressourcen (insbesondere Wald und Weide) und Artenschutzprogramme von Schlüsselarten wie Persischer Leopard, Wisent, Persische Kropfgazelle und Kaukasus Maral.
Der Vortrag beginnt um 18:15 […]
18.02.
In Karlsruhe sind heute zwei junge Luchse aus dem Tiergarten Nürnberg angekommen. Sie leben in den kommenden Wochen in einem Koordinierungsgehege. Dort sollen sie auf eine mögliche Auswilderung vorbereitet werden. Dabei haben sie fast gar keinen Kontakt mit Menschen. Selbst Tierpfleger kommen nur kurz an das Gehege, um Futter auszulegen und Wasser aufzufüllen. Die beiden 2025 in Nürnberg geborenen Luchse (ein Kuder und eine Katze) könnten entweder in Deutschland oder in einem der anderen Bestandsstützungsprojekt in Europa ausgewildert werden.
18.02.
Die Netzgiraffen hatten gestern und heute die Möglichkeit, den Nordteil der Afrikasavannen-Anlage zu erkunden. Auf dem Bereich sind normalerweise die Zebras untergebracht, diese sind dafür in den Stallungen geblieben. Das ist wichtig, da Giraffen sehr schreckhaft sind und sich zuerst daran gewöhnen sollen, dass sie diesen Teil mitnutzen können.
Bislang zögern die Tiere jedoch noch. Nur Nike ist gestern mehrmals durch die offenen Tore gelaufen. Die Säbelantilopen haben den zusätzlichen Teil hingegen sofort angenommen. Erst, wenn die Giraffen dies auch problemlos machen, sollen sie dauerhaft mit den Zebras vergesellschaftet werden.
18.02.
Nachwuchs bei den Weißkopf-Sakis im Exotenhaus: Das Muttertier trägt das Jungtier eng am Körper und sorgt so für Schutz und Nähe. Mit etwas Glück ist der kleine Neuankömmling bereits für Zoogäste zu entdecken.
Weißkopf-Sakis gehören zu den Neuweltaffen und sind im nordöstlichen Südamerika beheimatet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst unter anderem Guyana, Surinam, Französisch-Guayana sowie Teile Venezuelas und Brasiliens. Sie leben in unterschiedlichen Waldlebensräumen – von tropischen Regenwäldern bis hin zu Gebirgswäldern.
Im Zoo Karlsruhe stehen sie zugleich symbolisch für den Schutz ihrer natürlichen Ursprungsgebiete.
17.02.
Anusha und Akar sind aktuell zusammen auf der Anlage. Außerhalb der Paarungszeit war eine Zusammenführung der Schneeleoparden bisher nicht erfolgreich. Da die Katze derzeit aber rollig ist, konnte der Kater zu ihr gelassen werden. Leider ist das Interesse von Akar an Anusha jedoch bisher eher gering, Paarungen konnten nicht beobachtet werden. Dafür ist das Zusammenlassen der Tiere völlig friedlich verlaufen.
Schneeleoparden gehören zu den seltensten Großkatzen der Welt. Sie bewohnen in der Natur felsige und zerklüftete Bergregionen in bis zu 6000 Metern Höhe. Trotz Einrichtung von Schutzgebieten führt die Weltnaturschutzunion die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „gefährdet“. Wilderei […]
17.02.
Der Beitrag über den Zoo Karlsruhe in der Landesschau Baden-Württemberg kommt diese Woche wegen Fasching nicht wie sonst üblich dienstags, sondern morgen, 18. Februar. Dabei geht es um eine Familie, die bei der Landesschau einen ganz besonderen Besuch im Zoo Karlsruhe gewonnen hat. Sie wurden persönlich von Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt durch das Exotenhaus geführt. Auch ein Besuch bei den Eisbären durfte nicht fehlen. Los geht’s morgen um 18.15 Uhr im SWR Fernsehen.
16.02.
Weißnacken-Moorantilopen und Säbelantilopen dürfen heute den vorderen Teil der Afrikasavannen-Anlage erkunden, auf dem normalerweise die Zebras zu sehen sind. Die beiden Antilopen-Arten nutzen bisher zusammen mit den Giraffen die anderen Bereichen der Anlage. Langfristig sollen alle vier Arten miteinander vergesellschaftet werden und die gesamte Anlage zur Verfügung haben.
16.02.
Kaum ein Papagei leuchtet so intensiv wie der Goldsittich. Ursprünglich lebt er südlich des Amazonas im Bundesstaat Pará im Norden Brasiliens. Straßenbau, der Tucuruí-Stausee und die fortschreitende Landnahme haben sein Verbreitungsgebiet stark verkleinert.
Die Weltnaturschutzunion führt die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „gefährdet“. Die Europäische Zoovereinigung EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria koordiniert ein Zuchtbuch zur Sicherung der Reservepopulation. Im Zoo Karlsruhe steht der Goldsittich damit stellvertretend für den Schutz des brasilianischen Tiefland-Regenwalds. Zu sehen sind die Goldsittiche im Exotenhaus.
15.02.
Auf den ersten Blick wirkt sie wie ein altes Blatt – doch wer genauer hinsieht, entdeckt ein kleines Reptil. Die Zackenerdschildkröte (Geoemyda spengleri) wird nur zehn bis 14 Zentimeter groß und fällt durch ihren markant gezackten Panzer auf. In den Wäldern Südostasiens (von mehreren chinesischen Provinzen bis nach Vietnam und Laos) lebt sie hervorragend getarnt am Boden.
Die Art ernährt sich überwiegend von tierischer Kost wie Schnecken, Insekten, Würmern oder Spinnen, frisst gelegentlich aber auch etwas Fallobst. Ihr Verbreitungsgebiet ist klein, die Bestände ebenfalls. Lebensraumverlust und illegaler Handel haben dazu geführt, dass sie von der Weltnaturschuzunion auf der IUCN Red List of Threatened […]
14.02.
Ein eindeutiges Signal, dass der Frühling nicht mehr weit weg ist: Beide Störche sind wieder bei uns eingetroffen. Im Herbst fliegen sie immer in den Süden und kommen im Februar zurück, um auf dem Dach der Verwaltung zu brüten.




