• Wer den Beitrag in der Landesschau Baden-Württemberg über den Zoo Karlsruhe verpasst hat, kann den Film hier online sehen: https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-baden-wuerttemberg/wie-kommt-man-an-giraffenblut/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyOTk1NzI

  • Unsere Netzgiraffen gehören zu den beeindruckendsten Bewohnern des Zoos – nicht nur wegen ihrer Größe, sondern auch wegen der besonderen Herausforderungen, die ihre medizinische Betreuung mit sich bringt. Eine davon: die Blutentnahme. Unsere Netzgiraffen lassen sich bislang kein Blut direkt mit der Spritze abnehmen.

    Um dennoch regelmäßig wichtige Gesundheitsdaten zu gewinnen, greifen die Zootierärzte Dr. Marco Roller und Lukas Reese zu einer ebenso ungewöhnlichen wie effektiven Methode: Raubwanzen. Während des Fütterns aus der Hand setzt der Tierpfleger die Insekten vorsichtig auf die Giraffen. Dort saugen sie sich mit Blut voll und lassen sich nach etwa zehn bis 15 Minuten von selbst wieder abfallen. […]

  • Die Victoria-Krontaube ist mit bis zu 74 Zentimetern Körperlänge die größte Taubenart der Welt. Charakteristisch ist ihr auffälliger, kronenartiger Federschmuck. Die aus Neuguinea stammende Art wird von der Weltnaturschutzunion auf der IUCN Red List of Threatened Species als „gefährdet“ eingestuft. Umso wichtiger sind erfolgreiche Erhaltungszuchtprogramme in zoologischen Einrichtungen. Auch im Zoo Karlsruhe wird die Victoria-Krontaube im Exotenhaus gehalten und regelmäßig gezüchtet.

  • Piranhas sind die heimlichen Stars der Flüsse Südamerikas: In den Stromgebieten von Amazonas, Orinoco und La Plata ziehen sie in auffälligen Schwärmen ihre Bahnen. Ihre kräftigen Zähne und die starke Kiefermuskulatur wirken furchteinflößend – kein Wunder, dass ihnen ein aggressiver Ruf vorauseilt.

    Doch keine Sorge: Angriffe auf Menschen sind extrem selten. Stattdessen leisten Piranhas echte Teamarbeit für die Natur. Als „Gesundheitspolizei“ ihres Lebensraums fressen sie Aas und kranke Tiere und helfen so, Krankheiten in Schach zu halten.

  • Hundewochenende im Zoo

    Nach der erfolgreichen Premiere im vergangenen November dürfen Hunde an diesem Wochenende (7. und 8. Februar) wieder in den Zoo kommen. „In der Vergangenheit haben uns viele Besucher darum gebeten, mit ihren Hunden den Zoo besuchen zu können. Die Premiere vor drei Monaten war sehr gut. Da wir in der Winterzeit und vor allem außerhalb der Brutzeit der Vögel weniger freilaufende Tiere in der Anlage haben, wollen wir vor dem Frühjahr ein weiteres Hundewochenende organisieren“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt, der selbst Hundehalter ist.

    Auch diesmal sind allerdings wichtige Regeln zu beachten: Hunde müssen während des gesamten Besuchs an der Leine […]

  • Im Zoo von Kopenhagen (Zoologisk Have) treffen sich aktuell 80 Experten zur Internationalen Eisbärenkonferenz. Darunter sind auch Kuratorin Claudia Vollhardt und Zootierarzt Dr. Marco Roller aus dem Zoo Karlsruhe. Organisiert wird die Konferenz von der EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria, dem Zoo Kopenhagen sowie Polar Bears International. Dabei geht es um Austausch der Experten untereinander, die in der Natur forschen, in Zoos arbeiten oder von Universitäten kommen. Zahlreiche Vorträge (im Bild Dr. Marco Roller bei seiner Präsentation) zeigen den aktuellen Forschungsstand auf.

  • Der Zitronenzeisig gehört zu den am stärksten bedrohten Vogelarten unserer Region. Europaweit gefährdet und in Baden-Württemberg vom Aussterben bedroht, kämpfen seine letzten Vorkommen im Südschwarzwald ums Überleben.

    Um diese Art zu bewahren, wurde 2022 ein umfassendes Rettungsprogramm vom Regierungspräsidium Freiburg in Kooperation mit den Nationalpark Schwarzwald, dem Zoo Karlsruhe, dem Alpenzoo Innsbruck und der Klinik für Vögel, Kleinsäuger, Reptilien und Zierfische der LMU München ins Leben gerufen – mit Schutzmaßnahmen in der Natur und einem begleitenden Erhaltungszuchtprogramm.

    An der Zucht ist auch der Zoo Karlsruhe mit Tierpfleger Patrick Rücker beteiligt. Insgesamt werden hinter den Kulissen des Exotenhaus‘ neun Zitronenzeisige gehalten, die für möglichst […]

  • Zwergseidenäffchen sind die kleinste Affenart der Welt. Sie bringen nur 85 bis 140 Gramm auf die Waage. Die Allesfresser ernähren sich von Insekten, Früchten und von Baumsäften. Um an den Saft zu gelangen, nagen sie kleine Löcher in die Rinde ausgesuchter Baumarten und lecken den heraustretenden Saft auf.

    In der Natur kommen die Primaten in Regenwäldern Südkolumbiens, Ost-Perus, Westbrasiliens und Nordboliviens vor. Die Weltnaturschutzunion führt die Zwergseidenäffchen auf der IUCN Red List of Threatened Species als „gefährdet“. Hauptgrund ist der Lebensraumverlust, die Tiere werden aber auch illegal gefangen. Im Zoo Karlsruhe sind sie im Exotenhaus zu erleben.

  • Wer den Beitrag über den Zoo Karlsruhe gestern in der Landesschau Baden-Württemberg im SWR Fernsehen verpasst hat, kann den Film hier online sehen: https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-baden-wuerttemberg/rundgang-mit-dem-zoodirektor/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIyOTc4NjA

  • Die Tamanduas sind für einige Tage im Affenhaus untergebracht. Die eigentlich in der Anlage lebenden Kattas bleiben solange backstage. Nötig wurde dieser Umzug durch Bauarbeiten für die Tamanduas. Sie sollen künftig direkt in ihre Außenanlage laufen können. Dafür werden gerade die notwendigen Wanddurchbrüche geschaffen.

  • Heute gibt es in der Landesschau Baden-Württemberg wieder einen Film über den Zoo Karlsruhe zu sehen. Darin geht es um unsere Eisbären MiKa und Nuka, die Seelöwen, die Roten Pandas und die Nasenbären. Los geht’s um 18.15 Uhr im SWR Fernsehen.

  • Die Elefanten werden bei uns im „Protected Contact“, also im geschützten Kontakt gehalten. Das bedeutet, dass auch das Tierpflege-Team nicht auf die Anlage geht. Um dennoch jederzeit die Elefanten auf ihren Gesundheitszustand hin kontrollieren zu können, wird mit den Tieren täglich trainiert. So lernen sie ausschließlich durch positive Bestärkung mit besonderen Leckereien, etwa das Maul zu öffnen, um die Zähne zu kontrollieren oder einen Fuß durch eine Öffnung an der Trainingswand nach außen zu strecken. Selbst Blutabnehmen am Ohr ist bei den Tieren möglich.