• Wenn der Frühling in der Natur eine kleine Pause einlegt, lässt es sich im Exotenhaus besonders gut aushalten. Zwischen großen Pflanzen, Wasserläufen undBesucherwegen können Tiere hautnah und ohne Abgrenzung beobachtet werden. Andere Tiere wie der Riesentukan sind in großen und vor allem hohen Volieren zu beobachten.

  • Der Nachwuchs der Weißkopfsakis im Exotenhaus ist nun etwa anderthalb Monate alt. Das kleine Weibchen hat den Namen „Oona“ erhalten. Weißkopf-Sakis gehören zu den Neuweltaffen und sind im nordöstlichen Südamerika beheimatet. Ihr Verbreitungsgebiet umfasst unter anderem Guyana, Surinam, Französisch-Guayana sowie Teile Venezuelas und Brasiliens. Sie leben in unterschiedlichen Waldlebensräumen – von tropischen Regenwäldern bis hin zu Gebirgswäldern.
    Im Zoo Karlsruhe sind sie im Exotenhaus zu erleben und stehen zugleich symbolisch für den Schutz ihrer natürlichen Ursprungsgebiete.

  • Den richtigen Moment erwischt: Flusspferdbulle Platsch streckt die Zunge heraus.

  • Abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm

    Im Zoologischen Stadtgarten wird es in diesem Jahr wieder zahlreiche Veranstaltungen geben. Besonders hervorzuheben ist der Artenschutztag am 13. September, der Zoofreundetag unseres Fördervereins am 7. Juni, der Karlsruher Nacht-Zoo am 26. und 27. Juni sowie der Volksbank pur Artenschutzlauf am 22. November. Zudem stehen die EDEKA-Familientage (1. und 2. August) und zahlreiche Führungen des Gartenbauamts (erster Termin: 12. April, Frühlingsblumen) auf dem Programm.

    In diesem Jahr wird die Seebühne wieder mit abwechslungsreichen Angeboten belebt. Den Auftakt macht ein Fest am 1. Mai, gefolgt vom Auftritt der Charly Mixers am 2. Mai. Auch Konzerte stehen auf dem Programm: das Badische Konservatorium […]

  • Umgestaltung in der Außenanlage der Schimpansen: Neben zwei neuen Stämmen ist auch ein großer, nachgebauter Termitenhügel eingebaut worden. Dieser hat mehrere nach innen gehende Rohre. Dort kann das Tierpflegeteam künftig Leckereien verstecken, die sich die Schimpansen herausstochern können. Dafür brechen sie sich selbst Stöckchen aus der Anlage auf die richtige Länge. Mit diesem Werkzeug ist es ihnen dann möglich, an das in den Röhrchen eingebrachte Futter zu kommen.

  • Wer den Beitrag in der Landesschau Baden-Württemberg über den Zoo Karlsruhe verpasst hat, kann den Film hier online anschauen: https://www.ardmediathek.de/video/landesschau-baden-wuerttemberg/die-zoo-docs-baumsteigerfroesche-kommen-aus-dem-zuercher-zoo/swr-bw/Y3JpZDovL3N3ci5kZS9hZXgvbzIzMDk1MjI

  • Heute gibt es in der Landesschau Baden-Württemberg wieder einen Film über den Zoo Karlsruhe zu sehen. Darin geht es um die neue Voliere der Hyazinth-Aras und den Umzug der Orangeaugen-Laubfrösche aus dem Zoo Zürich nach Karlsruhe zusammen mit Citizen Conservation. Los geht’s um 18.15 Uhr im SWR Fernsehen.

  • Nachdem diesen Winter einige Vogelarten wegen der generellen Gefahr durch die weit verbreitete Vogelgrippe bei uns als Vorsichtsmaßnahme länger in den Stallungen verbracht haben, ist jetzt auch das Wassergeflügel wieder auf dem Affensee.

  • Stark bedroht und nur mit vereinten Kräften zu erhalten: Der Orangeaugen-Laubfrosch (Agalychnis annae) steht exemplarisch für modernen Artenschutz. Eine wichtige Rolle spielt dabei das Artenschutzprogramm Citizen Conservation (CC), das Zoos und engagierte Privathaltungen vernetzt, um stabile Reservepopulationen aufzubauen.

    Eine größere Anzahl von Nachzuchttieren dieser seltenen Art ist nun vom Zoo Zürich nach Karlsruhe gekommen. Dort wurde das Zuchtprojekt von Dr. Holger Kraus, Kurator Reptilien und Fische, über längere Zeit aufgebaut und intensiv begleitet. Gemeinsam mit dem Karlsruher Zootierarzt, Kurator und Amphibienexperten Dr. Lukas Reese wurde der komplexe Transport von knapp 200 Tieren vorbereitet und realisiert, verbunden mit umfangreichen Genehmigungen und hohem organisatorischem Aufwand.

    In […]

  • Eisbär MiKa hat sich gut von der Narkose am Freitag erholt. Mittlerweile darf er auch mit Nuka wieder auf die kleine Außenanlage. Er bekommt weiter Schmerzmittel und Antibiotika, die Wundheilung verläuft bislang gut.

    MiKa hatte sich am Freitag auf der großen Außenanlage an einem kleinen Spalt an der Frontscheibe mit der Kralle verkeilt. Beim Versuch, sich dort wieder zu lösen, war ein Teil eines Zehs der linken Vorderpfote abgerissen. Die Zootierärzte hatten MiKa direkt in Narkose gelegt, um die Wunde untersuchen zu können. Der teilweise abgerissene Zeh musste entfernt werden.

  • Die Zunge der Netzgiraffe ist ein echtes Spezialwerkzeug: bis zu 45 Zentimeter lang, muskulös, dunkel gefärbt und erstaunlich beweglich. Mit ihr greifen die Tiere gezielt Blätter zwischen Dornen hervor, ohne sich zu verletzen. Die dunkle Farbe schützt die Zunge dabei vermutlich vor Sonnenbrand.

    Netzgiraffen sind perfekt an das Leben in trockenen Savannen angepasst. Doch genau dort geraten ihre Lebensräume zunehmend unter Druck. Landwirtschaftliche Nutzung, Zerschneidung von Habitaten und Wilderei haben dazu geführt, dass die Bestände in den vergangenen Jahrzehnten deutlich zurückgegangen sind. Die Weltnaturschutzunion führt die Netzgiraffe auf der IUCN Red List of Threatened Species daher als „stark gefährdet“. Zoologische Einrichtungen tragen durch […]

  • Ein ungewöhnlicher Anblick mit natürlichem Ursprung: Auf Tasmanien gibt es bei den Bennettkängurus eine natürliche Population von Albino-Tieren. Der Grund liegt in der isolierten Insellage. Durch die geringere genetische Durchmischung kann sich eine seltene Erbanlage wie Albinismus über Generationen hinweg leichter halten und sichtbar werden. Zudem fehlen vielerorts große Beutegreifer, wodurch die auffällige helle Färbung für die Tiere kein so großer Nachteil ist wie in anderen Regionen.

    Auch im Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe lebt ein Albino-Bennettkänguru: Frank. Seinen Namen erhielt er von Moderator Frank Elstner, der die Ehrenpatenschaft übernommen hat. Elstner engagiert sich zudem als Botschafter der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe.