• Wegen des Festakts zum 75. Gründungstag des Bundesverfassungsgerichts ist morgen, 28. September, der Zugang über Kasse Nord (Kongress) ganztägig erschwert. Ebenso ist der Festplatz und die darunterliegende Parkgarage „Kongresszentrum“ komplett gesperrt. Wir bitten darum, auf den Eingang Süd (Hauptbahnhof) auszuweichen.

  • Hyazinth-Ara Henry ist bereits mehr als sieben Jahre alt. Er ist 2019 von Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt von Hand aufgezogen worden. Im Tiergarten Nürnberg sind damals drei Küken aus einem Gelege geschlüpft. Von den Eltern können aber immer nur zwei mit ausreichend Nahrung versorgt werden, das dritte hätte nicht überlebt. Henry wurden als kleines Küken nach Karlsruhe gebracht. Mittlerweile lebt er mit seinen Brüdern Indigo und Nobby, die 2020 und 2025 geschlüpft sind in einer Voliere.

    Der Hyazinth-Ara ist die größte Papageienart der Welt. Sie kann ein Gesamtgewicht von bis zu 1,5 Kilogramm und eine Flügelspannweite von bis zu 1,4 Meter erreichen. […]

  • Das Gartenbauamt lädt heute, 27. September, zu einer Führung durch den Japangarten ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr am Eingang Nord (Kongress). Die Führung ist kostenfrei, allerdings wird eine Eintrittskarte benötigt. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

    Der Japangarten zählt zu den ältesten Anlagen dieser Art in Deutschland. Seine ereignisreiche Entwicklungsgeschichte wird anhand verschiedener originaler japanischer Ausstattungselemente im Garten vorgestellt. Eine weitere Besonderheit ist der alte und vielfältige japanische Gehölzbestand, der vielfach auf Gastgeschenke japanischer Besucherdelegationen an die Stadt Karlsruhe zurückgeht.

    Geleitet wird die Führung von Horst Schmidt. Als ehemaliger Gartenbauamtsdirektor und Autor des 2014 erschienenen Buchs „Der Japangarten in Karlsruhe“ kann er zahlreiche […]

  • Viel zu erleben gab es heute im Zoo beim ersten von zwei Patentagen. Dazu wurden alle Paten eingeladen, die finanziell eine oder mehrere Tierarten unterstützen. Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt hat die Paten vor dem Exotenhaus mit einer kleinen Ansprache begrüßt. Im Anschluss ging es zusammen mit den Tierpflegerinnen und -pflegern in die jeweiligen Reviere. Je nach Art gab es interessante Einblicke in die Haltung oder kurzweilige Geschichten direkt aus erster Hand zu erfahren. Die Zoopatenschaften werden organisiert und verwaltet durch die Zoofreunde Karlsruhe. Dort können auch neue Patenschaften übernommen werden. Wir sagen herzlichen Dank!

  • Unsere Magellan-Pinguine putzen beim ausgiebigen Bad oft intensiv ihr Gefieder. Dabei lässt sich die charakteristische Halsbänderung gut erkennen. Diese ist bei den Jungtieren jedoch noch sehr undeutlich und bildet sich erst mit der Zeit aus.

    Die ursprünglich aus dem südlichen Südamerika stammende Art wird neben Karlsruhe nur in zwei weiteren Zoos in Deutschland gehalten. Das Erhaltungszuchtprogramm der Art wird vom Zoo Augsburg aus koordiniert.

  • Capybaras dösen tagsüber sehr viel. Sie sind hauptsächlich dämmerungsaktiv. In ihrer ursprünglichen Lebensraum in Südamerika verbringen sie den heißen Tag meist ruhend im Wasser, im Schlamm oder im Schatten, um ihre Körpertemperatur zu regulieren. Erst wenn es abkühlt, begeben sie sich auf Nahrungssuche. In Gebieten, wo sie häufig von Menschen gestört oder gejagt werden, können sie ihr Verhalten auch komplett auf Nachtaktivität umstellen.

  • Wir werden immer wieder gefragt, weshalb die Tamanduas so selten zu sehen sind. Ganz einfach. Sie sind hauptsächlich dämmerungs- und nachtaktiv. Zwar kommen sie auch am Nachmittag ab und an aus ihren Schlafhöhlen, so richtig rund geht es aber erst nach Einbruch der Dunkelheit. Mit unseren Spezialkameras haben wir ein bisschen nächtliche Aktivität aufgezeichnet und zusammengeschnitten.

  • Internationale Zusammenarbeit für den Schutz von Papageien

    Erfolgreicher Artenschutz braucht Fachwissen, verlässliche Partner und internationale Zusammenarbeit. Eine Delegation der Thai Aviculture Industry Group (TAVIG) war im Zoo Karlsruhe zu Gast, um den Grundstein für eine künftige Kooperation bei der Haltung und Zucht bedrohter Papageien zu legen.

    Im Mittelpunkt steht die geplante Überlassung von Palmkakadus der Unterart Probosciger aterrimus stenolophus an den Zoo Karlsruhe. Eine entsprechende Vereinbarung wurde bei dem Treffen im Exotenhaus unterzeichnet. Damit soll die verantwortungsvoll koordinierte Erhaltungszucht dieser besonderen Papageien weiter gestärkt werden. Die Zusammenarbeit knüpft an den internationalen fachlichen Austausch bei der International Aviculture Industries Conference 2025 in Thailand an.

    Papageien bilden […]

  • Der lange Hals lässt es kaum vermuten, doch Giraffen besitzen nur sieben Halswirbel. Das sind genauso viele wie beim Menschen und den meisten anderen Säugetieren. Die einzelnen Wirbel sind bei ihnen jedoch stark verlängert und bilden den charakteristischen Hals.

    Weibliche Giraffen können bis zu 4,5 Meter hoch werden und mehr als 800 Kilogramm wiegen. Bullen erreichen sogar eine Höhe von bis zu sechs Metern. Ihre Körpergröße verschafft den Tieren einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Pflanzenfressern: Sie gelangen auch an besonders hoch gelegene Zweige und Blätter.

    Unsere Netzgiraffen gehören zu den markantesten Unterarten der Giraffe. In der Natur sind ihre Bestände in den vergangenen Jahrzehnten […]

  • Wer die Sendung im KiKA über die Auswilderung des bei uns geborenen Luchs‘ Nero verpasst hat, kann den Film auch online sehen. In der Version in der Mediathek gibt es zudem ein längeres Ende, bei dem dann auch die tatsächliche Auswilderung gezeigt wird. www.zdf.de

  • Heute gibt es ausnahmsweise keinen Film in der Landesschau Baden-Württemberg über den Zoo Karlsruhe. Dafür läuft um 19.25 Uhr auf KiKA der Film „Mission Luchs – zurück in die Wildnis“ aus der Reihe PUR+ mit Moderator Eric Mayer. Dabei geht es um den bei uns geborenen Luchs Nero, der erst vor wenigen Wochen im Schwarzwald ausgewildert wurde. Definitiv nicht nur für die junge Generation interessant zu sehen.

  • Schneeleoparden sind perfekt an das Leben in den felsigen und zerklüfteten Bergregionen Zentralasiens angepasst. In ihrem natürlichen Lebensraum, zu dem auch der Himalaya und angrenzende Gebirgsregionen gehören, sind sie in Höhen von bis zu 6.000 Metern anzutreffen.

    Im Zoo Karlsruhe leben die Schneeleoparden in einer großzügigen, naturnahen Anlage am Fuß des Lauterbergs. Hanglage und steiniger Untergrund orientieren sich an ihrem ursprünglichen Lebensraum. Ihr gemustertes Fell bietet dabei auch zwischen Felsen und Geröll eine hervorragende Tarnung.

    Wer Glück hat, entdeckt die Schneeleoparden nicht nur gut getarnt in der Anlage, sondern vielleicht auch einmal ganz nah an der Einsichtsscheibe entlang des Besucherwegs. Auch dort haben sie […]