
Volksbank pur spendet 20.000 Euro an die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe
Geld kommt Polar Bears International zum Schutz der Eisbären zugute
Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe erhält 20.000 Euro von der Volksbank pur. Das Geld geht komplett an die Organisation Polar Bears International, deren Kernziele die Erforschung sowie der Schutz der Eisbären sind. Die Art wird von der Weltnaturschutzunion IUCN auf der IUCN Red List of Threatened Species als „gefährdet“ geführt, der Bestand in der Natur auf lediglich 20.000 bis 25.000 Tiere geschätzt. Das Vorkommen ist fragmentiert und verteilt sich auf unterschiedliche Gebiete des Nordpolargebiets.
„Der Eisbär steht wie kaum eine andere Art für das Artensterben und die Problematik des Klimawandels. Deshalb beteiligen wir uns am Erhaltungszuchtprogramm der EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria, unterstützen gleichzeitig Polar Bears International bei deren wichtiger Arbeit in der Natur und versuchen, eine größtmögliche Aufmerksamkeit für die Gefährdung der Art zu schaffen“, sagt Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt.
„Als langjährigen Partner des Zoos ist es uns ein Herzensanliegen, das großartige Engagement der Artenschutzstiftung zu unterstützen“, betont Andreas Thorwarth, Vorstandsmitglied der Volksbank pur. „Der Zoo hat durch Eisbärjungtier MiKa viele Menschen erreicht und somit die Bedrohung der Art in den Mittelpunkt stellen können. Erforschung sowie Schutz der Eisbären sollen mit dieser Spende entscheidend unterstützt werden.“ Volksbank und Zoo leben bereits seit 2016 eine intensive Kooperation, der Zoo wird dabei jährlich mit 100.000 Euro unterstützt. Die jetzige Summe ist zusätzlich zur bestehenden Kooperation.
Der Zoo Karlsruhe hat mit der Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe seit 2016 mehr als vier Millionen Euro für Artenschutzmaßnahmen ausgegeben. Dabei gibt es eigene Projekte wie jenes in Ecuador zur Sicherung der Biodiversität, es werden aber auch gemeinsame Pläne mit großen Organisationen wie dem WWF oder Polar Bears International in Angriff genommen. Neben weltweiten Projekten gibt es auch einige in der Region wie die Kooperation mit dem NABU in der Saalbachniederung.
„Moderne Zoos verbinden den Artenschutz durch zahlreiche Erhaltungszuchtprojekte mit dem direkt in den Lebensräumen der bedrohten Arten. Wir wollen uns immer mehr zu einem Artenschutz-Zentrum entwickeln“, berichtet die Artenschutz-Kuratorin des Zoos, Sandra Dollhäupl. Dabei sei gerade die externe finanzielle Unterstützung unabdingbar.




