
Städtische Sparmaßnahmen: Anpassungen an den Zoo-Kassen
Die Kasse Nord (Kongress) ist ab kommendem Montag, 2. Februar, zukünftig montags bis freitags nicht mehr personell besetzt. Diese Neuregelung im Rahmen der städtischen Sparmaßnahmen gilt nicht an Wochenenden, Feier- und Brückentagen sowie in den baden-württembergischen Schulferien. Ein Selbsteinlass mit Online-Ticket oder Jahreskarte ist auch ohne Personal möglich, allerdings gibt es keinen barrierefreien Eintritt.
„Wir sind uns bewusst, dass wir den Service damit einschränken, haben jedoch keine andere Möglichkeit. Die städtische Finanzlage verlangt auch von uns deutliche Einsparungen. Da wir am Tierwohl keine Abstriche machen wollen, mussten wir im vergangenen Jahr Einsparvorschläge bringen, auch wenn sie uns selbst sehr schmerzen“, sagt der stellvertretende Zoodirektor Steffen Karcher, der als Verwaltungsleiter auch für die Finanzen zuständig ist.
An der Kasse Süd (Hauptbahnhof) werden die bisherigen Regelungen beibehalten, die Kasse ist von 9 bis 16 Uhr besetzt. Dort kann auch jederzeit mit Kinderwagen oder Rollstuhl die Anlage betreten werden. „Gerade Menschen, die auf den barrierefreien Zugang angewiesen sind und bislang im Norden den Park betreten haben, müssen sich jetzt leider umstellen. Uns ist bewusst, dass dies keine optimale Lösung ist. Zudem steht uns auch kein Geld zur Verfügung, um den Selbsteinlass im Norden auf Barrierefreiheit umzurüsten. Das bedauern wir sehr“, betont Karcher.
Der Eingang Ost wurde vor einigen Jahren als barrierefreier Selbsteinlass umgebaut. Dort ist es mit Kinderwagen und Rollstuhl zwischen 10.00 und 12.00 sowie 13.00 und 15.30 Uhr möglich, in den Zoologischen Stadtgarten zu gelangen. Über eine Videoschaltung kann dort eine separate und größere Vereinzelungsanlage genutzt werden. „Wir werden die neue Einlasssituation mit den geänderten Regelungen in den kommenden Wochen und Monaten gut beobachten und schauen, wo wir zukünftig eventuell etwas nachsteuern müssen“, sagt Karcher abschließend.




