Mit großen Augen und bedächtigen Bewegungen erkundet dieser Bengalische Plumplori seine Umgebung. Die nachtaktiven Primaten stammen ursprünglich aus den Wäldern Süd- und Südostasiens und verbringen den Großteil ihres Lebens in den Baumkronen. Dort bewegen sie sich auffallend langsam und vorsichtig – eine Strategie, die ihnen hilft, von Fressfeinden unbemerkt zu bleiben.
Der Bengalische Plumplori ist eine besondere Tierart: Er gehört zu den wenigen giftigen Säugetieren. Eine Drüse am Oberarm produziert ein Sekret, das in Kombination mit dem Speichel eine wirksame Verteidigung darstellt. Diese wird aber nur selten eingesetzt.
Im Exotenhaus leben neben den kleineren Zwergplumploris auch Bengalische Plumploris. Beide Arten sind von der Weltnaturschutzunion auf der IUCN Red List of Threatened Species „gefährdet“. Lebensraumverlust und illegaler Wildtierhandel setzen ihnen erheblich zu. Zoos spielen daher eine wichtige Rolle bei der Aufklärung und beim Schutz dieser faszinierenden Primaten.
Die Artenschutzstiftung Zoo Karlsruhe finanziert bereits seit 2021 eine Plumplori-Auffang- und Auswilderungsstation in Bangladesch. Diese wird von Plumploris e.V. getragen, ein Verein der sich dem Schutz dieser Gattung verschrieben hat und seinen Sitz im Zoo Dortmund hat. Damit leisten wir gemeinsam einen Beitrag zum langfristigen Erhalt dieser besonderen Primatenart.
Spenden für das Projekt in Bangladesch sind mit dem Verwendungszweck „Plumplori“ oder für die Stiftung allgemein auf das Konto der Artenschutzstiftung bei der Volksbank pur (IBAN: DE07 6619 0000 0000 2121 21, BIC: GENODE61KA1) möglich.




