• Drei Elefanten, ein gemeinsames Buffet. Saida, Jenny und Indra machen sich über frischen Baumschnitt her. Äste, Zweige und Blätter gehören zu den wichtigsten Bestandteilen ihrer Ernährung und sorgen gleichzeitig für lange Beschäftigung. Dabei wird gezupft, abgerissen, sortiert und natürlich genüsslich gefressen.

    Dass die drei Asiatischen Elefantenkühe dabei so entspannt Seite an Seite stehen, zeigt auch, wie gut die Gruppe harmoniert.

  • Was im Crushed Ice in den großen Wannen verborgen ist, finden Benny, Katche und Sophie nur mit Geduld heraus. Revierleiter Michael Heneka hat Obst- und Gemüsestücke im Eis versteckt. Stück für Stück arbeiten sich die Schimpansen voran und entdecken dabei immer wieder neue Leckerbissen.

    Die ungewöhnliche Art der Fütterung sorgt für lange Beschäftigung und spricht verschiedene Sinne der Tiere an. Eine Abkühlung ist dabei eher ein angenehmer Nebeneffekt. Schimpansen kommen auch mit hohen Temperaturen problemlos zurecht, dennoch scheint die Suche nach den versteckten Leckerbissen im Eis gut anzukommen. Die drei Schimpansen sind jedenfalls lange und konzentriert mit der Futtersuche beschäftigt.

  • Fisch sorgt bei den Magellanpinguinen regelmäßig für großen Andrang. Sobald es welchen gibt, versammelt sich die Gruppe dicht um den Eimer und wartet auf den nächsten Happen. Auf den Bildern ist Tierpfleger Moritz Ehlers bei einer Fütterung der Tiere zu sehen.

    Die Fütterung dient dabei nicht nur der Versorgung der Tiere. Gleichzeitig kann das Tierpflege-Team jeden einzelnen Pinguin genau beobachten. Frisst ein Tier weniger als sonst oder verhält es sich auffällig, fällt das auf.

    Magellanpinguine stammen aus Südamerika und ernähren sich vor allem von Fischen. Im Wasser sind sie ausgezeichnete Jäger, die ihrer Beute mit großer Geschwindigkeit nachsetzen können.

  • Die Seebühne wird zur Bühne für Durlach: Heute, 20. Juni, gestalten Vereine, Schulen und Kulturschaffende aus dem Karlsruher Stadtteil ein abwechslungsreiches Programm im Zoologischen Stadtgarten. Unter dem Titel „Durlach meets Seebühne“ stehen Musik, Tanz und weitere künstlerische Beiträge auf dem Programm.

    Mit dabei sind unter anderem Schülerinnen und Schüler des Markgrafen-Gymnasiums, die Musikschule Tonkultur, die Musikakademie diapason in Kooperation mit der ZauberBergSchule sowie die Tänzervereinigung Dance Vision Durlach. Von Harfenmusik über internationale Tänze bis hin zu größeren Ensembleauftritten reicht die Bandbreite. Am Abend übernehmen mehrere DJs die musikalische Gestaltung.

    Die Veranstaltung beginnt gegen 13.30 Uhr und läuft bis in die Abendstunden. Der Besuch der […]

  • Platsch wirkt auf den ersten Blick, als würde er einfach nur entspannt im Wasser treiben. Tatsächlich steckt hinter diesem Verhalten eine ganze Reihe besonderer Anpassungen.

    Flusspferde verbringen den größten Teil des Tages im Wasser und werden meist erst in der Dämmerung und nachts richtig aktiv. Dann verlassen sie ihre Gewässer und gehen auf Nahrungssuche. Das Wasser schützt sie tagsüber vor Überhitzung, denn ihre Haut ist empfindlich gegenüber starker Sonneneinstrahlung. Eine Besonderheit ist dabei ein rötliches Hautsekret, das wie ein natürlicher Sonnenschutz wirkt und die Haut zusätzlich vor Keimen schützt.

    Auch beim Atmen sind Flusspferde perfekt an das Leben im Wasser angepasst. Ihre Nasenlöcher liegen […]

  • WM-Orakel Nobby setzt auf die Elfenbeinküste

    Beim ersten WM-Spiel des DFB-Teams lag Hyazinth-Ara Nobby mit seinem Tipp für Deutschland richtig. Nun durfte der gefiederte Fußballkenner erneut zwischen zwei Walnüssen wählen. Diesmal fiel seine Entscheidung auf die Elfenbeinküste.

    Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt nimmt die neue Prognose mit Humor: „Nach dem Auftaktsieg Deutschlands hätten wir eigentlich mit etwas mehr Loyalität gegenüber unseren Nationalspielern gerechnet. Aber Nobby ist eben Analyst und kein Fan.“

    Für Nobby selbst dürfte das Ergebnis ohnehin zweitrangig sein. Die Walnuss war schließlich sofort verfügbar, während die Mannschaften morgen Abend erst noch auf den Platz müssen. Sollte die Elfenbeinküste gewinnen, dürfte die Freude hierzulande überschaubar […]

  • Karlsruher Nacht-Zoo am 26. und 27. Juni lädt zu besonderen Sommerabenden ein

    Wenn sich ein Sommertag langsam dem Ende entgegenneigt, beginnt im Zoologischen Stadtgarten eine besondere Veranstaltung: Der Karlsruher Nacht-Zoo lädt am Freitag, 26., und Samstag, 27. Juni, wieder dazu ein, den Zoo in den Abendstunden zu erleben. Führungen, kommentierte Fütterungen, Live-Musik und gastronomische Angebote sorgen an beiden Tagen für ein abwechslungsreiches Programm.

    Die Tierhäuser bleiben bis 22 Uhr geöffnet, das Gelände kann bis 22.30 Uhr besucht werden. Danach kehrt wieder Ruhe ein, damit die Tiere nicht in ihrem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus gestört werden. Der Eintritt ist ab 17 Uhr zum Abendtarif möglich. Dieser beträgt […]

  • Ein letzter Gesundheitscheck stand für den weiblichen Luchs aus dem Nachwuchs des vergangenen Jahres an, bevor das Tier seine Reise nach Tschechien antreten konnte. Zootierarzt Dr. Marco Roller nahm den jungen Luchs während einer Narkose noch einmal genau unter die Lupe. Dabei wurden die letzten notwendigen Untersuchungen vorgenommen und der Gesundheitszustand für die Reise überprüft.

    Nach der Trennung von den Elterntieren im Frühjahr war das Weibchen im alten Luchsgehege im Raubtierhaus untergebracht. Nun ist es in den tschechischen Zoo Jihlava umgezogen. Die Abgabe erfolgt im Rahmen des Europäischen Erhaltungszuchtprogramms (EEP) der European Association of Zoos and Aquaria (EAZA). Durch die enge Abstimmung der […]

  • Für den Namen braucht man fast einen eigenen Infokasten. Die neuen Langschnauzen-Kaninchenkängurus gehören gleichzeitig zu den kleinsten Säugetieren im Zoo Karlsruhe. Das Pärchen, das aus einem tschechischen Zoo nach Karlsruhe gekommen ist, kann ab heute die Naturvoliere auf der Australienanlage erkunden.

    Die Tiere gehören zu den Rattenkängurus und stammen aus dem Südosten Australiens sowie aus Tasmanien. Mit einem Gewicht von meist deutlich unter zwei Kilogramm zählen sie zu den kleinsten Säugetieren im Zoo. Trotz ihres Namens bewegen sie sich im Gegensatz zu anderen Kängurus nicht nur hüpfend fort, sondern laufen auch auf allen Vieren.

    In ihrer Heimat gelten Langschnauzen-Kaninchenkängurus als eine Art tierische Feuerwehr. […]

  • Przewalski-Pferde wurden in der Natur vom Menschen ausgerottet. Nur durch die Haltung und Zucht in Menschenobhut konnte die Art gerettet werden. Heute leben wieder mehrere hundert Tiere in den Steppen Zentralasiens. Die Weltnaturschutzunion führt das Przewalski-Pferd auf der IUCN Red List of Threatened Species inzwischen als „stark gefährdet“, nicht mehr als „ausgestorben in der Natur“. Ein bemerkenswerter Erfolg, der zeigt, wie wichtig koordinierter Artenschutz ist.

    Der Zoo Karlsruhe beteiligt sich am Erhaltungszuchtprogramm (EEP) der EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria für die Art und hält sowie züchtet Przewalski-Pferde im Tierpark Oberwald, der Dependance des Zoos mitten im Wald. Ziel dieser […]

  • Artenschutz braucht viele Unterstützerinnen und Unterstützer. An den Beruflichen Schulen Achern engagieren sich dafür seit Monaten zahlreiche Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte. Maßgeblich angestoßen wurde die Initiative von Schulleiter Ralf Schneider.

    Mit einem großen Spendenlauf wurde nun weiter Geld für zwei Projekte gesammelt, die der Zoo Karlsruhe gemeinsam mit Partnern unterstützt: das Engagement von Red Panda Network für den Schutz der Roten Pandas sowie die Arbeit von Plumploris e.V. für den Erhalt der bedrohten Primaten in Südostasien. Ziel war es, innerhalb einer Stunde möglichst viele Runden auf der Laufbahn zurückzulegen. Für jede absolvierte Runde spenden zuvor gewonnene Sponsoren einen Betrag.

    Bereits am Ende des vergangenen […]

  • Wer den Beitrag über den Zoo Karlsruhe in der Landesschau Baden-Württemberg verpasst hat, kann den Film hier online sehen: www.ardmediathek.de?