• Der kleine Zebrahengst Orpheus ist mittlerweile drei Monate alt und ernährt sich überwiegend von fester Nahrung wie Gras und Heu. Bis er ganz von der Muttermilch entwöhnt wird, vergehen jedoch noch einige Monate. Bei den Böhm-Steppenzebras handelt es sich um eine Unterart der Steppenzebras. Diese ist in den ostafrikanischen Steppen beheimatet.

  • Der dreieinhalb Wochen alte Nachwuchs der Viktoria-Krontauben wird bald das Nest verlassen. Die Art wird aufgrund ihrer auffälligen Kopffedern auch Fächertaube genannt. Sie ist die größte, heute noch lebende Taubenart, kommt aus Neuguinea und wird auf der IUCN Red List of Threatened Species als „potenziell gefährdet“ eingestuft.

  • Eisbärweibchen Nuka schubbert sich derzeit häufiger als sonst. Außerdem sind an einigen Stellen Veränderungen ihrer Haut aufgefallen. Zur Abklärung haben unsere beiden Zootierärzte sie in Narkose gelegt. Gemeinsam mit Fachleuten der spezialisierten Praxis Vetderms Stuttgart untersuchten sie die betroffenen Bereiche, rasierten dort das Fell teilweise ab und nahmen Hautproben. Zusätzlich wurde ein Allergietest durchgeführt. Die kahlen Stellen sind derzeit auch für Zoogäste zu sehen.

    Nuka ist sehr gut aus der Narkose aufgewacht und kann wieder gemeinsam mit MiKa auf die Anlage. Bis die Ergebnisse vorliegen, wird es noch einige Zeit dauern. Wir danken dem Team von Vetderms Stuttgart für die fachkundige Unterstützung.

  • Wie lassen sich Dörfer und Felder schützen, ohne Elefanten aus ihren Lebensräumen zu verdrängen? Um diese Frage geht es heute Abend beim Auftakt unserer Vortragsreihe. Ann-Kathrin Oerke vom Elefantenservice Europa und dem Verein Chances for Nature spricht über „Elefanten in Myanmar: Hilfe für Arbeitselefanten und Schutz in der Natur lebender Elefanten“.

    In Myanmar leben weniger als 2.000 Elefanten in der Natur. Ihre Lebensräume werden zunehmend zerstückelt, Wanderrouten unterbrochen und Konflikte mit der Bevölkerung nehmen zu. Oerke berichtet von einem Projekt, das unter anderem alternative Futterplätze und Salzlecken nutzt, um die Tiere von Dörfern und Feldern fernzuhalten. Kamerafallen liefern dabei wichtige Erkenntnisse über ihre […]

  • Drei Palmkakadus sind neu im Zoo Karlsruhe: ein Männchen und zwei Weibchen. Der Palmkakadu ist die größte Kakaduart. Auffällig sind sein schwarzes Gefieder, der kräftige Schnabel, die Federhaube und die roten, unbefiederten Wangenfelder. Palmkakadus sind in zoologischen Einrichtungen absolute Raritäten.

    Für Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt sind sie besondere Wunschtiere: „Palmkakadus wollte ich schon seit meinem Amtsantritt vor mehr als elf Jahren unbedingt nach Karlsruhe holen. Dass dieser lang gehegte Wunsch jetzt in Erfüllung geht, bedeutet mir sehr viel.“

    Gemeinsam mit Zootierarzt und Kurator Dr. Lukas Reese fuhr er zum Zoo Praha, um die drei Vögel dort von Kurator Antonín Vaidl persönlich entgegenzunehmen, einem der […]

  • Wer den Beitrag über den Zoo Karlsruhe in der Landesschau Baden-Württemberg verpasst hat, kann den Film hier online sehen: www.ardmediathek.de

  • Botanische Führung: Fachleute geben Einblicke in Baumvielfalt und Baumpflege

    Nahezu 700 große, teilweise sehr alte Bäume prägen den Zoologischen Stadtgarten Karlsruhe. Bei einer botanischen Führung des Gartenbauamts am kommenden Sonntag, 18. Oktober, erfahren Interessierte mehr über die verschiedenen Baumarten und die Aufgaben der Baumpflege. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Führung ist kostenfrei. Für den Zoobesuch ist eine gültige Eintrittskarte erforderlich. Diese ist online unter www.zoo-karlsruhe.de oder vor Ort an den Kassen erhältlich.

    Die Fachleute erläutern unter anderem Herkunft und Verbreitungsgebiete sowie Merkmale wie Holz, Blatt, Blüte und Frucht. Das Spektrum reicht vom Amberbaum aus Amerika bis zum Kuchenbaum aus […]

  • Heute gibt es wieder einen Film über den Zoo Karlsruhe in der Landesschau Baden-Württemberg. Diesmal geht es um die achtjährige Lena, die selbst einmal einen Zoo leiten möchte. Dafür hat sie Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt und Zootierarzt Dr. Lukas Reese getroffen und einen Rundgang durch den Zoo gemacht. Ein ganz besonderes Erlebnis gab es für Lena mit einem Faultier. Die Landesschau beginnt um 17.59 Uhr im SWR Fernsehen.

  • Unser Elchbulle, zwei männliche Weißlippenhirsche und das männliche Waldrentier im Tierpark Oberwald sind derzeit ohne Geweih zu sehen. Bei allen vier Tieren haben wir das Geweih abgenommen, nachdem es vollständig ausgehärtet war. So verringern wir das Verletzungsrisiko für die weiblichen Tiere und Zoogäste. Das Abnehmen eines ausgehärteten Geweihs ist schmerzfrei.

    Ein Geweih besteht aus Knochen und wird jedes Jahr neu gebildet. Während des Wachstums ist es von einer gut durchbluteten Haut, dem sogenannten Bast, überzogen. Ist das Wachstum abgeschlossen, verknöchert das Geweih vollständig und der Bast wird abgestreift. Im natürlichen Jahreszyklus werfen Hirsche ihr Geweih später ab und bilden ein neues. Auch bei […]

  • Viel zu erleben gab es gestern im Zoo beim zweiten von zwei Patentagen. Dazu wurden alle Paten eingeladen, die finanziell eine oder mehrere Tierarten unterstützen. Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt hat die Paten vor dem Exotenhaus mit einer kleinen Ansprache begrüßt. Im Anschluss ging es zusammen mit den Tierpflegerinnen und -pflegern in die jeweiligen Reviere. Je nach Art gab es interessante Einblicke in die Haltung oder kurzweilige Geschichten direkt aus erster Hand zu erfahren. Die Zoopatenschaften werden organisiert und verwaltet durch die Zoofreunde Karlsruhe. Dort können auch neue Patenschaften übernommen werden. Wir sagen herzlichen Dank!

  • Das Gartenbauamt lädt heute, 11. Oktober, erstmals zu einer Führung unter dem Titel „Stadtgarten – Karlsruhe Central Park“ ein. Treffpunkt ist um 10.30 Uhr beim Eingang Nord (Kongress). Die Führung ist kostenfrei, eine gültige Eintrittskarte für den Zoologischen Stadtgarten ist jedoch erforderlich. Diese kann vorab online oder am Veranstaltungstag an den Kassen erworben werden.

    Der Stadtgarten ist eine attraktive und wertvolle Parkanlage mit großer Bedeutung für Karlsruhe und die gesamte Region. Seit dem vergangenen Jahr setzt sich zudem der Verein Stadtgartenfreunde Karlsruhe für den Erhalt und die Weiterentwicklung der Anlage ein.

    Die Führung leitet Ursula Nothhelfer, Professorin für Vegetationsplanung und Pflanzenverwendung an der […]

  • Unsere Pelikane können den gesamten Gartenbereich nutzen. Allerdings hält sich die Gruppe von 17 Tieren überwiegend auf dem Stadtgartensee und den angrenzenden Grünflächen auf.

    Innerhalb der Gruppe gibt es deutliche Unterschiede im Aussehen, da zwei verschiedene Arten zusammenleben. Die Krauskopfpelikane zeigen ein graues Gefieder und haben namengebend krause Federn auf dem Kopf. Auf der IUCN Red List of Threatened Species werden sie als „potenziell gefährdet“ eingestuft. Die Rosapelikane hingegen tragen ein charakteristisches rosafarbenes Gefieder.