31.08.
Die Gondoletta muss vorerst außer Betrieb bleiben. In der vergangenen Nacht ist eine jahrzehntealte Trauerweide nördlich der Seebühne nahe der Platanenallee umgestürzt. Der Baum, der zuvor keine erkennbaren Anzeichen einer Schädigung gezeigt hatte, liegt teilweise in der Fahrrinne der Gondoletta.
Bevor die Trauerweide vom Gartenbauamt geborgen werden kann, müssen zunächst die angrenzenden Platanen so weit freigeschnitten werden, dass an dieser Stelle ein großer Lastenkran eingesetzt werden kann. Daher wird es einige Tage dauern, bis die Gondoletta wieder fahren kann.
Das Holz wird anschließend möglichst vollständig weiterverwendet. Äste und Zweige dienen als Futter für unsere Tiere, größere Äste und der Stamm werden für die Gestaltung […]
30.08.
Die große Zuchtgruppe der Zwergflamingos besteht aktuell aus 91 Tieren. Sie bewohnen eine Anlage im Dickhäuterhaus und nutzen bei gutem Wetter aber auch die zugehörige Außenanlage ausgiebig.
Zwergflamingos haben in der Natur zwar derzeit noch einen relativ guten Bestand an Individuen. Dennoch führt die Weltnaturschutzunion die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species als „potenziell gefährdet“. Der Populationen werden als Folge von Lebensraumzerstörung deutlich kleiner. Zwergflamingos kommen in einigen Gebieten Afrikas und Asiens vor, wo sie mit ihrem spezialisierten Lamellenschnabel Algen und Krebstiere aus dem Wasser filtern können. Sie sind regional jedoch auf ein paar wenige Salzseen beschränkt: Daher kann […]
29.08.
Die Europäischen Sumpfschildkröten wärmen sich in ihrem Biotop vor dem Dickhäuterhaus immer wieder auf den Ästen, Steinen und Wurzeln in der Sonne auf. Sie sind wie alle Reptilien wechselwarme Tiere, die ihre Körpertemperatur so weit wie möglich durch das eigene Verhalten regulieren. Wird es ihnen zu warm, kühlen sie sich im Wasser wieder ab.
Die Europäische Sumpfschildkröte ist die einzige Schildkrötenart, die natürlicherweise in Deutschland vorkommt, allerdings sehr selten. Früher war sie auch bei uns in der Region heimisch, wurde vom Menschen hier jedoch völlig ausgerottet. Die häufig an Seen und Tümpeln zu entdeckenden Schmuckschildkröten kommen dagegen aus Nordamerika, sind hier ausgesetzt […]
28.08.
Cornelia von Loga, Staatssekretärin im Ministerium des Inneren, für Digitalisierung und Europa, ist heute für einen Informationsaustausch zu Besuch bei Zoodirektor Dr. Matthias Reinschmidt und dem stellvertretenden Zoodirektor Steffen Karcher. Themen waren unter anderem die Entwicklung des Zoos zum internationalen Artenschutzzentrum sowie die europäische Zusammenarbeit zwischen den Zoos. Im Anschluss an das Gespräch gab es noch eine Tour durch den Zoo.
28.08.
Die Rio-Pescado-Harlekinkröten sind eine Besonderheit. Von der Weltnaturschutzunion wird die Art auf der IUCN Red List of Threatened Species nicht nur als „vom Aussterben bedroht“ eingestuft, sie galt bereits als ausgestorben, bis einzelne Tiere im Jahr 2010 wiederentdeckt wurden.
2023 gelang bei uns erstmals in einem europäischen Zoo die Nachzucht der hochgefährdeten Art. Sie wird mittlerweile im Rahmen von Citizen Conservation, einem Netzwerk aus Zoos, wissenschaftlichen Einrichtungen und privaten Haltungen, an mehreren Standorten erfolgreich gehalten und weitervermehrt. Damit ist es gelungen, von wenigen ebenfalls aus einer Zuchtstation in Ecuador importierten Tieren eine rasch wachsende Reservepopulation aufzubauen.
27.08.
Die Runzelhornvögel nutzen die Beregnung in ihrer Voliere im Exotenhaus gerne zur ausgiebigen Gefiederpflege. Bis das Wasser ausgeht, wird sich geschüttelt, das Gefieder mit dem Schnabel gekämmt und der ganze Körper geduscht.
Neben Karlsruhe gibt es in Deutschland nur einen weiteren Tierpark, in dem die Art gehalten wird. Ursprünglich kommt sie aus Südostasien. Dort leben die Vögel mit dem markanten Schnabel in den tropischen Regenwäldern Sumatras, Borneos sowie der Malaiischen Halbinsel. Sie sind auf einen ungestörten Lebensraum angewiesen, der aber vor allem durch Abholzungen immer weniger wird. Zudem werden die Tiere auch gejagt. Die Weltnaturschutzunion führt die Art auf der IUCN Red […]
26.08.
Wir drücken unserem Partner Citizen Conservation die Daumen. Verdient wäre der Preis auf alle Fälle!
26.08.
Unsere Totenkopfaffen sind umgezogen. Statt wie bisher gegenüber der Chinaleoparden-Innenanlage leben sie nun im Affenhaus. Dort steht ihnen das Gehege zur Verfügung, das mit der Insel verbunden ist. Sobald die Tiere die neue Umgebung kennengelernt haben, können sie somit auch die Außenanlage nutzen und sind für die Zoogäste deutlich besser zu beobachten.
Die bisherige Außenanlage der Totenkopfaffen befand sich auf dem Dach des Raubtierhauses und war von den Wegen aus kaum einsehbar. Im Zuge des Gehegetauschs ziehen dafür vorerst die beiden Springtamarine und das Lisztäffchen in die bisherige Anlage der Totenkopfaffen. Dort sollen sie gemeinsam mit den Tiefland-Pakas leben.
26.08.
Wer gestern den Bericht im SWR Fernsehen über den Zoo Karlsruhe verpasst hat, kann den Film hier online sehen: www.ardmediathek.de?
25.08.
In der Landesschau Baden-Württemberg gibt es heute wieder einen Beitrag über den Zoo Karlsruhe zu sehen. Diesmal geht es um eine Dusche bei den Elefanten, die Capybaras und Leckereien für die Forsthofer Minischweine. Los geht’s um 17.59 Uhr im SWR Fernsehen.
24.08.
Im Backstagebereich des Exotenhauses wächst derzeit ein junges Kugelgürteltier heran. Das Kleine ist aktuell 20 Tage alt und hat sein Geburtsgewicht von 102 Gramm mittlerweile mehr als verdreifacht. Der Größenunterschied zum ausgewachsenen Tier ist jedoch noch deutlich zu sehen. Tagsüber liegt der Nachwuchs meist mit seiner Mutter im Versteck und verlässt dieses erst in der Dämmerung. Bis es für Zoogäste zu sehen sein wird, dauert es jedoch noch einige Zeit.
Das Südliche Kugelgürteltier wird auf der IUCN Red List of Threatened Species als „potenziell gefährdet“ eingestuft, weil die Bestände wahrscheinlich erheblich zurückgegangen sind. Lebensraumverlust und Jagd auf die Tiere sind wohl die […]
23.08.
Bei unseren kommentierten Fütterungen und Beschäftigungen können Zoogäste die Tiere besonders intensiv erleben. Unser Tierpflege-Team vermittelt dabei Wissenswertes über die Biologie, die Bedürfnisse und das Verhalten der jeweiligen Arten. Art und Ablauf der Beschäftigungen können variieren und sorgen so auch für wechselnde Reize bei den Tieren. Bei den Terminen wird zudem über die Bedrohung der Arten in der Natur und die Artenschutzaktivitäten des Zoo Karlsruhe berichtet – von der Beteiligung an Erhaltungszuchtprogrammen bis zur Unterstützung von Schutzprojekten in den Ursprungsländern.
Das vielfältige Angebot reicht von Roten Pandas und Pinguinen über Seelöwen, Elefanten, Erdmännchen und Giraffen bis zum Chinaleoparden. Im Exotenhaus gibt es außerdem […]




