Mit ihren neugierigen Blicken und den ersten eigenen Erkundungstouren begeistert Oona derzeit viele Zoogäste im Exotenhaus. Das am 15. Februar geborene weibliche Jungtier unserer Weißkopfsakis entwickelt sich hervorragend und wird von Woche zu Woche selbstständiger. Meist ist Oona noch in der Nähe ihrer Mutter unterwegs, wagt sich inzwischen aber immer häufiger auf eigene Entdeckungsreisen.

Weißkopfsakis leben in den Regenwäldern des nördlichen Südamerikas. Sie ernähren sich vor allem von Früchten, Samen und Nüssen, nehmen aber auch Insekten und andere kleine Wirbellose zu sich. Besonders auffällig sind die erwachsenen Männchen mit ihrem weißen Gesicht, das einen starken Kontrast zum dunklen Fell bildet.

Im Exotenhaus bewegen sich die Weißkopfsakis frei in der großen Halle und können dadurch besonders naturnah erlebt werden. Nicht selten kommen sie dabei bis auf wenige Zentimeter an die Zoogäste heran. So verlockend das sein mag: Die Tiere dürfen weder angefasst noch gefüttert werden. Nur wenn sie selbst entscheiden können, wie nah sie Menschen kommen möchten, bleiben diese besonderen Begegnungen für Mensch und Tier gleichermaßen entspannt.