Das Federkleid der Magellanpinguine ist hervorragend an das Leben im Wasser angepasst. Ihre kurzen, dicht stehenden und dachziegelartig angeordneten Federn bilden eine nahezu geschlossene Oberfläche. Beim Putzen verteilen die Tiere ein öliges Sekret aus der Bürzeldrüse auf ihrem Gefieder und machen es dadurch wasserabweisend.
Zwischen den Federn bleibt eine isolierende Luftschicht erhalten, die gemeinsam mit einer Fettschicht unter der Haut vor dem Auskühlen schützt. Einmal im Jahr erneuern Magellanpinguine während der Mauser ihr gesamtes Federkleid. In dieser Zeit können sie nicht ins Wasser und müssen von ihren zuvor angelegten Fettreserven leben.
Magellanpinguine sind in europäischen Zoos nur selten zu sehen. Neben dem Zoo Karlsruhe gibt es in ganz Europa lediglich sieben weitere Haltungen dieser Art. Wir beteiligen uns am Europäischen Erhaltungszuchtprogramm der EAZA – the European Association of Zoos and Aquaria, das im Zoo Augsburg geführt wird.




