Bei Erdmännchen ist der Name durchaus Programm. Sie leben in selbst gegrabenen, weit verzweigten Bauen und suchen mit ihren kräftigen Vorderpfoten in der Erde nach Nahrung. Der zweite Teil des Namens bezieht sich auf ihre aufrechte, beinahe menschlich wirkende Haltung.
Meist übernimmt ein Tier den Wachdienst, während die übrigen Gruppenmitglieder nach Nahrung suchen oder sich um die Jungtiere kümmern. Auf den Hinterbeinen stehend und möglichst von einem erhöhten Platz aus behält der Wächter die Umgebung im Blick. Entdeckt er eine mögliche Gefahr, warnt er die Gruppe mit speziellen Rufen. Bei dieser Aufgabe wechseln sich die Tiere ab.
Trotz ihres possierlichen Aussehens gehören Erdmännchen zoologisch zu den Raubtieren und innerhalb dieser Ordnung zur Familie der Mangusten. Auf ihrem Speiseplan stehen vor allem Insekten, aber auch Spinnen, Skorpione, Eier und Wirbeltiere.




