Der wissenschaftliche Name des Inkakakadus erzählt eine gut belegte Geschichte. Das Artepitheton leadbeateri erinnert an Benjamin Leadbeater, einen Londoner Ornithologen, Präparator und Naturalienhändler. Über seine Handlung gelangten Tierpräparate und Vogelbälge an Museen und Wissenschaftler. Leadbeater überließ dem Zoologen Nicholas Aylward Vigors auch das Exemplar, anhand dessen dieser die Art 1831 erstmals wissenschaftlich beschrieb.
Woher der deutsche Trivialname Inkakakadu stammt, lässt sich dagegen nicht eindeutig nachvollziehen. Vermutlich nimmt er Bezug auf die auffällige Federhaube, die an historische Darstellungen des Kopfschmucks der Inka erinnert. Belegt ist diese Erklärung jedoch nicht. Einen natürlichen Bezug zu Südamerika hat die Art nicht.
Ihre ursprüngliche Heimat liegt in den trockenen und halbtrockenen Regionen im Landesinneren Australiens. Richten Inkakadus ihre Haube auf, werden kräftig rote Bereiche und ein gelbes Band sichtbar. Die Haube ist dabei nicht nur auffälliger Federschmuck, sondern auch Teil ihrer Körpersprache. Im Zoo Karlsruhe sind die Inkakadus in der Naturvoliere auf der Australienanlage zu beobachten.




