Die Capybaras sitzen in der Morgensonne ganz ruhig am Ufer und lassen sich aufwärmen. Als größte Nagetiere der Welt sind sie in ihrer südamerikanischen Heimat in der Nähe von Gewässern wie Flüssen, Seen und Überschwemmungsgebieten zu finden. Wasser ist für sie Lebensraum und Rückzugsort zugleich. Bei Gefahr gleiten sie nahezu lautlos hinein und können dort mehrere Minuten untertauchen. Auch bei großer Hitze suchen sie das Wasser gezielt auf.
Diese Lebensräume geraten jedoch zunehmend unter Druck. Feuchtgebiete werden entwässert, Flüsse reguliert und Flächen landwirtschaftlich genutzt. Unsere Capybaras stehen daher stellvertretend für viele Arten, die auf intakte Wasserlandschaften angewiesen sind. Der Schutz dieser Ökosysteme ist entscheidend, um die biologische Vielfalt langfristig zu erhalten.




