Erdmännchen gelten vielen als putzige Steppenbewohner. Tatsächlich sind sie jedoch geschickte Raubtiere. Neben einem kleinen Anteil pflanzlicher Nahrung stehen vor allem tierische Beutetiere auf ihrem Speiseplan. In der Natur erbeuten sie unter anderem Insekten, Spinnentiere, kleine Vögel und Säugetiere.
Auch im Zoo orientiert sich die Fütterung an diesem natürlichen Nahrungsspektrum. Deshalb erhalten die Erdmännchen regelmäßig ganze Futtertiere mit Knochen, Sehnen und Fell oder auch Teile größerer Tiere – wie in diesem Fall von einer Ziege. Mit großem Eifer machen sie sich dann daran, die Beute Stück für Stück zu zerlegen.
Die Futtertiere stammen dabei häufig aus dem eigenen Tierbestand des Zoos. So kann eine möglichst natürliche und gleichzeitig nachhaltige Ernährung der Tiere sichergestellt werden.




